Husten ist ein Reflex, mit dem der Körper die Lunge und die Atemwege von Fremdkörpern oder störenden Körpersekreten reinigt.
Husten tritt auch bei verschiedenen Krankheiten auf, die Hals, Lunge oder Bronchien befallen.
Sind die Bronchien entzündet, spricht man von einer Bronchitis. Eine Bronchitis wird häufig durch Viren hervorgerufen, seltener durch Bakterien. Sie beginnt mit einem trockenen Husten. Wenige Tage später beginnt man, das Sekret abzuhusten. Das ist der sogenannte "produktive Husten".
Hustendämpfende Medikamente sollten Sie nur in Absprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Denn der Husten befördert Schleim aus dem Körper heraus und trägt damit zur Heilung bei.
Das können Sie tun
Halten Sie sich möglichst in gut belüfteten Räumen auf. Nützlich ist auch Bettruhe. Unterstützend wirken Schwitzkuren, heiße Getränke, Einreibungen von Brust und Rücken mit Salben und weitere Hausmittel. Schleimlösende Mittel und viel Trinken - etwa zweieinhalb bis drei Liter Flüssigkeit täglich - unterstützen ebenfalls die Genesung.
Ein über mehrere Wochen bestehender trockener Husten muss ärztlich abgeklärt werden. Er kann eine Nebenwirkung bestimmter Medikamenten sein, aber auch auf einen Lungentumor hinweisen. Wenn der Husten trotz Behandlung länger als fünf Tage dauert und wenn Sie Blut im Auswurf feststellen, gehen Sie bitte sofort zum Arzt.
Autor: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg , erstellt am 11.04.06; zuletzt aktualisiert von Sabine Hockling am 19.08.11