WINEG Summer School 2011
Hamburg, vom 12. bis 16. September 2011. Auch in diesem Jahr nutzten rund 20 Teilnehmer das Angebot Summer School, um sich zu gesundheitswissenschaftlichen Themen praxisnah zu informieren und Ihr Wissen zu vertiefen.
Teilgenommen haben an der diesjährigen Summer School Studierende und DoktorandInnen der Fachrichtungen Medizin, Sozialwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Gesundheitsökonomie, Wirtschaftswissenschaften und anderer Disziplinen mit Schnittstellen zum Gesundheitswesen.
Ziele
Im Fokus standen Themen, die in vielen Studiencurricula nur eine untergeordnete Rolle spielen, in der Praxis jedoch von Relevanz sind. Von Experten aus verschiedenen Bereichen
des Gesundheitswesens erfuhren die Teilnehmer in Vorträgen, gemeinsamen Diskussionsrunden und Übungen, welche Themen im Gesundheitswesen derzeit eine Rolle spielen.
Sie lernten, wie grundlegende Ansätze und kritische Betrachtungsweisen auf wissenschaftlich fundierter Basis umgesetzt werden können.
Referenten und Lehrinhalte
In diesem Jahr kamen unsere Referentinnen und Referenten aus den Bereichen: Gesundheitspolitik, Forschung und Lehre und der Gesetzlichen Krankenversicherung.
| Referent/Referentin | Titel des Vortrags |
|---|---|
Susanne Agasi Techniker Krankenkasse | Die Krankenversicherung in den Niederlanden
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Sandra Barnert Techniker Krankenkasse | Gesundheitspolitische Reformen Präsentation (PDF, 490 KB, nicht barrierefrei)
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Dr. Beate Bestmann WINEG | Qualitative und quantitative Methoden in den Gesundheitswissenschaften Präsentation (PDF, 386 KB, nicht barrierefrei)
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Brigitte Grenz-Farenholtz WINEG | Literaturrecherche Präsentation (PDF, 1,7 MB, nicht barrierefrei)
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Dr. Falk Hoffmann Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen | Versorgungsforschung - Methodische Grundlagen und praktische Beispiele Präsentation (PDF, 3,0 MB, nicht barrierefrei)
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Prof. Dr. Roland Linder WINEG | Beispielhafte Routinedatenauswertung anhand einer Access-Datenbank Präsentation (PDF, 737 KB, nicht barrierefrei)
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Thomas Nebling Techniker Krankenkasse | Patienteninformationen |
Prof. Dr. Dr. Heiner Raspe Universität zu Lübeck
| Einführung in die deskriptive (und analytische) Epidemiologie |
Klaus Rupp Techniker Krankenkasse
| Innovative Formen im Versorgungs- und Vertragsmanagement - Erfahrungen aus der Praxis Präsentation (PDF, 1,6 MB, nicht barrierefrei)
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Prof. Dr. Jonas Schreyögg Universität Hamburg
| Grundlagen der Gesundheitsökonomie Präsentation (PDF, 431 KB, nicht barrierefrei)
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Gregor Seeger Techniker Krankenkasse | Einführung in das deutsche Gesundheitswesen
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Professor Rod Sheaff Plymouth University | Comparisons of Health Systems - England and Germany Präsentation (PDF, 516 KB, nicht barrierefrei)
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Heike Strutz, Benigna Werthen Techniker Krankenkasse | Gesundheitssysteme im internationalen Vergleich |
Dr. Frank Verheyen WINEG | Methoden der evidenzbasierten Medizin (EbM) |
Thomas Widmann, Corinna Griesmaier Techniker Krankenkasse | Arzneimittelpolitik - aktuelle Trends Präsentation (PDF, 753 KB, nicht barrierefrei)
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Projektthema: Internationale Gesundheitssysteme
Im Rahmen der Projektarbeit erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen einen systematischen Vergleich des englischen und deutschen Gesundheitswesens. Aufgabe war es, wichtige Aspekte eines Gesundheitssystemvergleichs, z.B. demographische Basisdaten, Systematik und Finanzierung, Gerechtigkeit, aktuelle Reformen und die Versorgungsqualität in beiden Ländern zu betrachten und diese mit Zahlen und Fakten zu hinterlegen. Am Ende der Woche präsentierten und diskutierten die einzelnen Gruppen Ihre Ergebnisse und fassten diese in Kernthesen zusammen.
Folgende Fragen wurden dabei beantwortet:
- Wie vergleicht man unterschiedliche Gesundheitssysteme allgemein miteinander? Welche Methoden lassen sich anwenden?
- Wie unterscheidet sich das englische System vom deutschen?
- Welches sind die aktuellen gesundheitspolitischen Trends in beiden Ländern?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten beispielhaft, wie Sie anhand anerkannter wissenschaftlicher Methoden einen Vergleich unterschiedlicher Gesundheitssysteme praktisch umsetzen können, wo die Grenzen sind und wie sich Ergebnisse interpretieren lassen.
Downloads
Flyer zur Summer School 2011 (PDF, 1,9 MB, nicht barrierefrei) ![]()
Programm (PDF, 84 KB, nicht barrierefrei) ![]()
erstellt am 06.06.11