Untermenü

Schwangerschaft & Kinder

 
 
 
Sie befinden sich hier:

tk.de . > Medizin & Gesundheit . > Schwangerschaft & Kinder . > Vor der Geburt . > Vorsorgeuntersuchung . > Spezielle Untersuchungen

Inhaltsbereich

Artikel vorlesen
 

Weitere Untersuchungen, die einmalig beziehungsweise bei Bedarf mehrmals durchgeführt werden, kann der behandelnde Arzt bei medizinischer Notwendigkeit direkt mit der TK abrechnen. Dies sind:

 

  • Blutgruppenbestimmung: Die Bestimmung der Blutgruppenzugehörigkeit der werdenden Mutter ist unter anderem wichtig, falls Bluttransfusionen notwendig werden sollten. Sie spielt auch eine Rolle bei einem Vaterschaftsnachweis.

     

  • Bestimmung des Rhesusfaktors: Der Rhesusfaktor ist ebenso wie die Blutgruppenzugehörigkeit eine Eigenschaft des Blutes. Die Unterscheidung erfolgt in Rhesusfaktor positives (rhesus-positiv) beziehungsweise Rhesusfaktor negatives (rhesus-negativ) Blut. Bei rhesus-negativer Mutter und rhesus-positivem Kind kann es zur Bildung von sogenannten Anti-D-Antikörpern im mütterlichen Blut kommen. Dies sind spezielle Eiweiße, die gegen den Rhesusfaktor gerichtet sind. In einer späteren Schwangerschaft können sie für ein wiederum rhesus-positives Kind ein ernstes Gesundheitsrisiko darstellen.

     

  • Der Antikörpersuchtest: Die Bestimmung der Anti-D-Antikörper Glossar-Symbol erfolgt routinemäßig zweimal in der Schwangerschaft, bei rhesus-negativen Müttern mehrmals. Wenn sich bis zur 28. bis 30. Woche bei einer rhesus-negativen Mutter keine Anti-D-Antikörper nachweisen lassen, wird eine Anti-D-Prophylaxe durchgeführt. Dabei spritzt man der Mutter die Anti-D-Antikörper und verhindert dadurch, dass der Körper der Mutter selbst Antikörper bildet, wenn sie mit dem Blut des Kindes in Berührung kommt.

     

  • Bestimmung des Rötelntiters: Mit dem Röteln-HAH-Test wird untersucht, ob die Schwangere Antikörper gegen das Rötelnvirus im Blut hat.

 

Röteln sind eine an sich meist harmlose Krankheit, die aber in den ersten vier Monaten der Schwangerschaft zu ernsten Schädigungen des Kindes führen kann. Schwangere, die keine Antikörper gegen Röteln im Blut haben, sollten unbedingt den Kontakt zu Erkrankten vermeiden. Bei Verdacht auf eine erfolgte Infektion sollten diese Frauen sofort den Arzt aufsuchen.

Seite 1/2
vorherige Seite nächste Seite

Autor: Datapharm, erstellt am 01.04.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 17.02.12

Quelle: TK-Ärztezentrum

 
 
 

Impressum und Hilfe