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Frau und Mann mit Arm über dem Kopf dehnen sich nach rechts, in der Mitte ein Trainer, der die Haltung der Frau korrigiert

Chronisch krank - Bewegung hilft!

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Bewegung macht geschmeidig und hält gesund. Mehr noch: Für chronisch Kranke ist sie, neben Medikamenten und gesunder Ernährung, ein sehr wichtiger Therapiebaustein - vorausgesetzt, die sportliche Aktivität wird individuell auf die Erkrankung zugeschnitten und richtig dosiert.

Aktiv werden!

Wer von seinem Arzt mit einer bitteren Diagnose konfrontiert wird, hat das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Das muss erst mal verdaut werden. Aufwallende Ängste und Ohnmacht lähmen und stülpen eine Art Vakuumglocke über Mensch und Alltag. Welcher Therapieparcours erwartet mich? Wie soll ich das durchstehen? Welche Heilungschancen habe ich? Was hilft wirklich?

 

Auch, wenn es nicht leicht fällt: Versuchen Sie, Ihre Gedanken zu ordnen und einen Strategieplan für die neue Situation zu entwickeln. Wichtige Punkte dafür sind: Eine vertrauensvolle ärztliche Beziehung, gute Informationen über die Krankheit und ihre Therapiemöglichkeiten sowie die wertvolle Unterstützung durch Familie, Freunde und Kollegen. Und Sie haben einen weiteren schlagkräftigen Verbündeten zur freien Verfügung: Bewegung! Jetzt erst recht.

 

Wundermittel Bewegung

Sie ist eines der besten "Medikamente" - günstig, nebenwirkungsfrei und für jeden erhältlich. Chronisch Kranke, die diese "chemiefreie Pille" bereits erfolgreich in ihr Therapiekonzept eingebaut haben, schwören darauf und Sportmediziner verschreiben sie aus voller Überzeugung.

 

Was kann sie leisten? Sie bietet eine zuverlässige Struktur für den Tag, lenkt ab und hilft, sich besser zu fühlen. Mehr noch: Sie hat positive Effekte bei vielen Erkrankungen. Das ist nachgewiesen!

 

Herz- und Krebskranke, Diabetiker und Depressive beispielsweise, profitieren in hohem Maße von dieser "chemiefreien Medizin". Nutzen Sie ihr Potential, packen Sie es an. Sie gewinnen nicht nur mehr Lebensqualität, sondern können mit gezielter Bewegung auch aktiv zur Verbesserung Ihrer gesundheitlichen Situation beitragen.

 

Autor: Dr. Susanne Holst, erstellt am 30.08.11

 
 
 

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