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Motivator Andreas Niedrig mit seiner Kampagne

Mach das Beste aus Deiner Situation

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Scheitern ist nicht das Ende. Scheitern kann der Beginn einer neuen Herausforderung sein. Für mich ist im Nachhinein jede Situation meines Lebens, die mich zurückgeworfen hat, eine Chance gewesen, neu zu beginnen. Die jeweilige Situation anzunehmen und mit ihr umzugehen - darum geht es in meiner neuen Kolumne.

 

Ein Motivator, der Motivation braucht!? Mit diesem Thema beginne ich meine neue Kolumne bei der Techniker Krankenkasse. Dieses Mal allerdings anders als gewohnt. Lassen Sie sich überraschen!

 

 

Zuvor muss ich noch einmal den Kalender um elf Wochen zurückblättern. Auf den Seiten der TK wurde mein Traum vom Start beim "Race Across America" schon in der Vorbereitung begleitet und ich denke, dass die meisten von Ihnen wissen, dass mein Traum ziemlich kurzfristig geplatzt ist.

 

Rückblick

Für die, die es nicht verfolgen konnten, hier noch einmal ein kurzer Rückblick:

 

4.800 Kilometer von der West- zur Ostküste Amerikas wollte ich allein, als Solo Fahrer, mit dem Rad absolvieren. Dieses Rennen wird "Race Across America" genannt, abgekürzt RAAM. Um diese Strecke zu absolvieren, benötigt man im Vorfeld viele Trainingskilometer und man sollte sich auch bewusst sein, dass diese Leistung vor allem mental sehr herausfordernd ist.

 

Von März bis Juni bin ich mehr als 15.000 Radkilometer gefahren. Neben einer gesunden Ernährung war vor allem der hohe logistische Aufwand etwas, womit ich niemals gerechnet hätte. Zum Glück hatte ich ein Team um mich herum, das mir viele Arbeiten abgenommen hat, damit ich mich auf mein Training konzentrieren konnte. Genau dieses Team sollte mich auch auf meinem langen Weg durch Amerika betreuen und begleiten.

 

Zwei Tage vor meinem Abflug geschah das völlig Unerwartete

 

Andreas NiedrigJetzt bloß nicht hängen lassen.Mein Team, meine Räder, meine Bekleidung waren bereits in Amerika und warteten auf meine Ankunft - aber vergeblich. Mein Hund lief mir bei einem morgendlichen Spaziergang so unglücklich in mein Knie, dass mir die Patellasehne riss.

 

Mit Blaulicht wurde ich ins Krankenhaus gebracht und ich weiß noch wie ich dachte: Das kann es doch nicht gewesen sein? Ich sah meine Kniescheibe, die bis in den Oberschenkel hochgerutscht war und wusste sofort was geschehen war. Hielt mich aber dennoch an einem verdammt dünnen Strohhalm fest mit der Hoffnung, dass die Diagnose glimpflicher ausfallen könnte und ich in ein paar Tagen wieder fit sein könnte.

 

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Autor: TK, erstellt am 01.09.11

Quelle: TK

 
 
 

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