Als Triathlet stehe ich tagtäglich vor der Herausforderung, mich für mein Training zu motivieren. Auch bei schlechtem Wetter oder wenn es mir persönlich mal nicht ganz so gut geht, muss ich mich selbst überlisten, um mein Training nicht schleifen zu lassen.
Motivation - ein Wort mit viel Bedeutung, aber was bedeutet es tatsächlich?
Vor jeder Motivation steht ein Ziel oder die Herausforderung, für sich selbst zu erkennen, was man eigentlich in seinem Leben verbessern oder verändern will.
Als Triathlet stehe ich tagtäglich vor der Herausforderung, mich für mein Training zu motivieren. Aber mit der grundsätzlichen Entscheidung, einen Wettkampf bestreiten zu wollen, kann ich mich emotional mit meinem Tun identifizieren. Mit großer Leidenschaft gehe ich dadurch ins Training und kann auch in schwierigen Situationen hohe Leistungen bringen.
Anderen geht's genauso
Auch in alltäglichen, kleinen Dingen kann ich mich so motivieren. Aussagen wie: "Das kann ich nicht", "Ich weiß nicht, wie" oder "Warum soll ich das jetzt tun" vermeide ich, so gut es geht. Klar habe auch ich Barrieren, bei denen es mir schwer fällt, mich zu motivieren. Aber man muss sich immer eines sagen: Im Leben wird man häufig Dinge tun, die einem nicht einfach von der Hand gehen. Damit ist man aber nicht allein, denn jedem Menschen geht es so. Hier ist es wie in einem Triathlon-Wettkampf; nach 3,8 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer Radfahren will niemand mehr einen Marathon laufen. Das Laufen tut weh, und wenn man sich dem hingibt, hat der innere Schweinehund gesiegt.
- Seite 1: So motiviere ich mich täglich selbst
- Seite 2: Motivation muss man fühlen
- Seite 3: Visualisieren Sie Ihre Ziele
- Seite 4: Checkliste Selbstmotivation
Autor: Andreas Niedrig, erstellt am 07.07.09

