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Stau auf der Autobahn

Vorsicht Ozon!

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Steigende Temperaturen in der warmen Jahreszeit lassen oft auch die Ozonwerte steigen, die den ungesunden Sommersmog auslösen. Besonders Asthmatiker und Freizeitsportler müssen ihre Aktivitäten dann bewusster planen.

Ozon schützt das Leben auf der Erde, einzelne Menschen aber macht das Gas krank. Als hauchdünne Schicht oberhalb von zehn Kilometern stoppt Ozon die zerstörerische UV-Strahlung der Sonne. Am Boden schädigt das unter Sonneneinstrahlung in Verbindung mit Autoabgasen entstehende Reizgas die Lungen.

 

Gesundheitliche Schäden

Symptome wie die Einschränkung der Lungenfunktion, eine verminderte Leistungsfähigkeit und zunehmende Asthma-Anfälle treten meist nach mehrstündigem Aufenthalt im Freien bei gleichzeitiger körperlicher Anstrengung auf. Die Folgen: Augenbrennen, Reizungen im Hals, Kopfschmerzen, Bronchitis und Atemnot. Besonders Kleinkinder, ältere Leute und Asthmatiker leiden unter dem Sommersmog. Im Allgemeinen normalisieren sich diese Veränderungen jedoch innerhalb weniger Stunden.

 

Richtiges Verhalten bei hohen Ozonwerten

Hohe Ozonkonzentrationen treten üblicherweise bei hohen Temperaturen auf. Daher gilt: Was im Hinblick auf Hitze vernünftig ist, ist ebenso vernünftig im Hinblick auf Ozon. Zuhause sollte man zum Beispiel die Fenster während der Mittags- und Nachmittagstunden geschlossen halten und nur morgens oder nachts lüften.

 

Die höchsten Ozonwerte werden an sonnigen Sommertagen ab dem frühen Nachmittag gemessen. In der Nacht endet die Ozonbildung, und vorhandenes bodennahes Ozon kann abgebaut werden. Längere körperliche Anstrengungen sollten daher möglichst nicht in die Mittags- und Nachmittagsstunden gelegt werden.

 

Online-Ozonprognosen vom Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt veröffentlicht im Internet aktuelle Informationen über Ozonwerte, Ozonprognosen sowie Hintergrundinformationen zum Sommersmog. Auch die Bundesländer geben Ozon-Messwerte bekannt und erstellen zum Teil eigene Ozonprognosen für ihr Gebiet.

 

Autor: Marcus Anhäuser, erstellt am 16.06.06; zuletzt aktualisiert am 28.10.11

Quelle: Umweltbundesamt/Greenpeace

 
 
 

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