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Familie am Strand

Familien vor Darmkrebs schützen

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TK Projekt: Familien vor Darmkrebs schützen. Neue Initiative für Menschen mit erhöhtem Darmkrebs-Risiko

Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Darmpolypen und Darmkrebs spielt das familiäre Risiko. Rund 30 Prozent der Betroffenen haben ihre Krankheit "geerbt".

 

In Familien, in denen Darmpolypen, Darmkrebs oder andere Tumorarten, wie etwa Leberkrebs bekannt sind, ist Krebsvorsorge besonders für die direkten Angehörigen sehr wichtig. Eltern, Kinder und Geschwister eines Patienten mit Darmkrebs oder Darmpolypen haben ein etwa doppelt so hohes Risiko ebenfalls an Darmkrebs zu erkranken wie die Normalbevölkerung. Das Risiko für die Angehörigen ist um so höher, je jünger der erkrankte Familienangehörige ist (vor dem 50. Lebensjahr).

 

Experten raten als "Daumenregel" den Angehörigen, dass sie circa zehn Jahre vor dem jüngsten Erkrankungsfall, der ihnen in ihrer Familie bekannt ist, zur Darmspiegelung Glossar-Symbol gehen sollen. Bei diesen erblich belasteten Familienmitgliedern liegt auch eine Indikation Glossar-Symbol vor, das heißt, die in diesem Fall kurative Darmuntersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen altersunabhängig bezahlt.

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Autor: TK-Landesvertretung Bayern, erstellt am 22.04.08; zuletzt aktualisiert am 08.03.11

 
 
 

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