Die TK macht sich stark für gesunde Lebenswelten

Das Umfeld, in dem ein Mensch einen Großteil seiner Zeit verbringt, wird auch "Lebenswelt" genannt. Ob Familie, Kindergarten, Schule, Stadtteil oder Gemeinde - die Lebenswelt ist immer "prägend".

 

So beeinflusst sie etwa die Gesundheit ihrer "Bewohner". Wenn die Lebensumstände gut und angenehm sind, können Menschen ein aktives und gesundes Leben führen. Die TK setzt sich dafür ein, dass Lebenswelten möglichst positiv auf die Gesundheit wirken.

 

Sie unterstützt deshalb Schulen und Kindertagesstätten auf dem Weg zur "Gesunden Schule" oder zur "Gesunden Kita". Mit dem Angebot "Gesunde Kommune" fördert die TK außerdem Projekte, die die Lebensqualität in Kommunen, Städten und Regionen verbessern wollen. Dazu kooperiert sie mit dem Gesunde Städte-Netzwerk und der Bundestransferstelle Soziale Stadt beim Deutschen Institut für Urbanistik.

 

Wie unterstützt die TK ein Projekt?

Die TK fördert oben genannte Vorhaben in Schulen und Kitas, indem sie sich anteilig an den Honorar- oder Sachkosten beteiligt, und zwar maximal bis zu einer Höhe von 5.000 Euro. In Kommunen hängt es von den konkreten Maßnahmen ab, wie hoch die TK-Förderung ausfällt. Voraussetzung dafür ist in allen Fällen, dass die Projekte

 

  • eine klare Zielsetzung haben,
  • zeitlich, finanziell und personell begrenzt sind,
  • eine komplexe Struktur und eine spezielle Organisationsform aufweisen,
  • sich durch Einmaligkeit oder durch ein neuartiges Aufgabenfeld auszeichnen und sich von anderen Vorhaben und Routineaufgaben klar abgrenzen.

Die Ziele

Hilfe zur Selbsthilfe geben - das ist das Ziel in einer gesunden Lebenswelt, sei es Kita, Schule oder Kommune. Die Lebensbedingungen und Strukturen sollen mit den Erfordernissen der Einzelnen in der Gemeinschaft in Einklang gebracht werden. Die Gesundheitsressourcen aller Mitglieder der Gemeinschaft sollen gestärkt werden, sodass sie sich körperlich und geistig in ihrem sozialen Umfeld wohlfühlen können.

 

Welche Möglichkeiten gibt es?

Es gibt verschiedene Ansätze, um gesundheitsfördernde Bedingungen zu schaffen, zum Beispiel in den Bereichen

 

  • Ernährung,
  • Bewegung,
  • Stressreduktion und Entspannung,
  • Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln
  • oder Gewaltprävention.

 

Das Leitbild

Gesunde Lebenswelten in Schulen, Kitas und Kommunen folgen einem Leitbild. In einer gesunden Lebenswelt sind alle Einzelmaßnahmen in ein gesundheitsförderliches Gesamtkonzept eingebettet. Gesundheitsförderung ist keine Zusatzaufgabe, sondern eine "Philosophie" der Gemeinschaft, auf deren Grundlage das alltägliche Handeln entschieden wird. Gesundheit wird stets berücksichtigt, wenn die Lebenswelt weiterentwickelt wird, zum Beispiel bei politischen Entscheidungen in der Kommune oder bei der Leitbildentwicklung einer Bildungseinrichtung. Folgende weitere Punkte machen dieses Leitbild aus:

 

  • Partizipation:
    In einer "Gesunden Lebenswelt" stehen alle an der jeweiligen Gemeinschaft Beteiligten im Mittelpunkt und sollen aktiv mitwirken. Besonders Personen, die es bisher nicht gewohnt sind, an gemeinsamen Aktionen teilzunehmen, werden einbezogen. In der Schule können das beispielsweise auch die nicht pädagogischen Mitarbeiter sein, in der Kita auch die Eltern und in der Kommune zum Beispiel die Senioren.
  • Vernetzung:
    In eine "Gesunde Lebenswelt" sind andere Akteure des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens mit einbezogen. Sie ist vernetzt, um gemeinsame Ziele zu verfolgen.
  • Nachhaltigkeit:
    Die "Gesunde Lebenswelt" wirkt nachhaltig, weil die Beteiligten die Rahmenbedingungen dauerhaft ändern und an einem Gesamtkonzept ausrichten.