Tabletten während der Schwangerschaft
Erkranken Sie während der Schwangerschaft an einer schweren Infektion oder leiden Sie unter starken Schmerzen, wirkt sich das auch auf Ihr Kind aus.
Eine ärztliche Behandlung kann ernsthafte Schädigungen des Ungeborenen jedoch meist verhindern. Sind dazu begleitend Medikamente erforderlich, so sollten nur bewährte und lange auf dem Markt befindliche Präparate angewandt werden.
Behandeln Sie während der Schwangerschaft bestehende Zahnschmerzen deshalb nicht selbst mit Schmerztabletten. Sollten sich Schmerzen trotz einer zahnärztlichen Behandlung ausnahmsweise nicht sofort legen, so kann der Zahnarzt ein Medikament verordnen, bei dem ausreichende klinische Erfahrung besteht. Das hilft Ihnen und Ihrem Baby und schützt vor unangenehmen Überraschungen.
Verschreibt Ihnen Ihr Arzt wegen einer bakteriellen Infektion Antibiotika, sollten Sie diese auch einnehmen. Diese Maßnahme stellt im Vergleich mit einer bakteriell bedingten Fehlgeburt das geringere Risiko dar. Von Penicillinen, Cephalosporinen und Erythromycin sind keine Komplikationen bekannt. Bei anderen Mitteln sollte sich der Zahnarzt vorher mit dem behandelnden Gynäkologen in Verbindung setzen.