Wissenschaftliche Studie zum Stand der Versorgungsforschung in Deutschland
Ziel der Studie ist es, mehr Transparenz über Forschungsergebnisse, Forschungsbedarf und die für die Zukunft relevanten Themen und Trends der Versorgungsforschung zu schaffen.
Bonn, 1. Oktober 2010
Anna Schmidt (IMVR), Brigitte Grenz-Farenholtz, Dominique Winter (IMVR), Frank Verheyen, Holger Pfaff (IMVR)
Einleitung
Als grundlagen- und anwendungsorientiertes, fachübergreifendes Forschungsgebiet hat die Versorgungsforschung im Gesundheitswesen nicht zuletzt durch Förderung seitens des BMBF, der Bundesärztekammer und der DFG zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ziel der Versorgungsforschung ist es, grundlegendes und anwendungsnahes Wissen über die Praxis der Kranken- und Gesundheitsversorgung zu generieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Umsetzung neuer Erkenntnisse in den Versorgungsalltag ist aber nur möglich, wenn diese bekannt sind und als Entscheidungshintergrund für die Gestaltung und die Verbesserung der Versorgung von Patienten zur Verfügung stehen.
Methoden
Laufende sowie in den vergangenen Jahren abgeschlossene Projekte zur Versorgungsforschung werden analysiert. Die Daten werden durch eine Online-Befragung erhoben, in der Projektdatenbank „Versorgungsforschung-Deutschland“ erfasst und über eine Website öffentlich zugänglich gemacht.
Ergebnisse
Das Konzept der Online-Befragung sowie Ergebnisse und Erfahrungen aus einem Prätest zum Aufbau der Datenbank „Versorgungsforschung – Deutschland“ werden vorgestellt.
Diskussion | Schlussfolgerung
Mit Hilfe der wissenschaftlichen Studie zum Stand der Versorgungsforschung in Deutschland soll mehr Transparenz über Forschungsergebnisse, Forschungsbedarf und die für die Zukunft relevanten Themen und Trends der Versorgungsforschung geschaffen werden. Dabei bilden die Entwicklung und Evaluation innovativer Versorgungsansätze, deren Umsetzung in den Versorgungsalltag sowie die Identifikation von Versorgungsdefiziten die zentralen
Aspekte.
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