Analyse bundesweiter GKV-Routinedaten: Zusammenhang zwischen regionalen Morbiditätsveränderungen und Leistungsinanspruchnahmen

Posterpräsentation

 

Dirk Horenkamp-Sonntag, Roland Linder, Frank Verheyen

 

Einleitung

Zu den Schwerpunkten des WINEG zählen die Evaluation von Morbidität in GKV-Versichertenkollektiven sowie von Morbiditätsveränderungen durch neue Versorgungsformen und Vertragsarten. Dabei wird auf die Analyse pseudonymisierter GKV-Routinedaten zurückgegriffen.


Methoden

Um die bei den TK-Versicherten vorhandene Morbidität sowie deren Veränderung im zeitlichen Verlauf zu validieren, werden TK-Daten sowohl mit externen GKV-Routinedaten als auch mit epidemiologischen Primärdaten verglichen. Innerhalb des TK-Datenpools können aus den anonymisierten Daten Patienten identifiziert werden, bei denen im Leistungsverlauf bestimmte Krankheits-Diagnosen und / oder medizinische Leistungsinanspruchnahmen dokumentiert sind. Auf Basis der so ermittelten absoluten bundesweiten Häufigkeiten können epidemiologische Kennzahlen für verschiedenste Krankheiten und die damit verbundenen Leistungsinanspruchnahmen berechnet und regional differenziert werden.


Ergebnisse

Es wird die bei den TK-Versicherten vorhandene Inzidenz, Prävalenz und Leistungsinanspruchnahme sowie deren Veränderungen im zeitlichen Verlauf für ausgewählte Indikationen (u.a. für Diabetes) bestimmt. Die Ergebnisse werden mit externen GKV-Routinedatenanalysen (z.B. GEK-Report ambulant-ärztliche Versorgung) und epidemiologischen Primärdatenerhebungen (z.B. RKI-Bundesgesundheitssurvey) aus dem deutschen Versorgungskontext vergleichen. Darüber hinaus werden regionale Variabilitäten von Morbidität und Leistungsinanspruchnahme dargestellt werden.


Diskussion

Bei der Analyse von Morbiditätsveränderungen in GKV-Versichertenkollektiven sind unter methodischen Aspekten sowohl unterschiedliche Möglichkeiten der Operationalisierung einzelner Krankheiten zu berücksichtigen als auch regionale und kassenindividuelle Besonderheiten.

 

Schlussfolgerungen

Auf Basis von bundesweiten GKV-Routinedaten können verschiedenste Krankheiten und Leistungsinanspruchnahmen in der deutschen Bevölkerung systematisch untersucht und regional differenziert werden.

 

 

Downloads:

Abstract (PDF, 145 KB, nicht barrierefrei)

Poster (PDF, 217 KB, nicht barrierefrei)

 

 

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