8. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung (DKVF) 

 

Das WINEG war mit drei Vorträgen auf dem Kongress vertreten.

 

Dr. Frank Verheyen, PD Dr. Roland Linder und Hardy Müller präsentierten in Heidelberg zu folgenden Themen ihre Vorträge.

 

  • Effiziente onkologische Versorgung aus Sicht einer Krankenkasse
  • Analyse von GKV-Routinedaten am Beispiel einer Untersuchung zur Inzidenz verkürzter Standzeiten von Implantaten in der endoprothetischen Versorgung
  • Einsatz von Web-Tracking-Verfahren zur Nutzenbewertung von Online-basierten Gesundheitsinformationen

Der erste Vortrag befasst sich mit der Frage, welche Veränderungsprozesse notwendig sein werden, um eine effiziente Versorgung für Tumorpatienten auch in Zukunft zu gewährleisten. Die Anzahl der onkologischen Neuerkrankungen wird aufgrund der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren deutlich steigen und Krebs absehbar die Todesursache Nummer eins werden.

 

Im zweiten Vortrag wird aufgrund einer Analyse von GKV-Routinedaten der Frage nach den Standzeiten von Gelenkendoprothesen (GEP) nachgegangen. Diese können je nach Typ 15 und mehr Jahre betragen. Tatsächlich müssen die GEP jedoch nicht selten vorzeitig entfernt werden.

 

Der dritte Vortrag widmet sich der Frage der Prozess- und Ergebnisqualität von wissenschaftsbasierter Patienteninformation. Es wird ein Projekt vorgestellt, in dem das - ursprünglich im Marketing entwickelte und etablierte - Verfahren des Web-Trackings zur Evaluation online-gestützter gesundheitsbezogener Informationen weiterentwickelt und eingesetzt werden.

 

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