Finanzierung des Gesundheitswesens - Effizienz und Gerechtigkeit

DGGÖ Jahrestagung 2011

 

21.-22. März 2011, Bayreuth

 

 

Das WINEG ist auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ) mit folgenden Beiträgen vertreten.

 

  • Dirk Horenkamp-Sonntag, Maral Manouguian, Roland Linder, Frank Verheyen

    Kostentreiberanalyse von Arzneimitteln bei ausgewählten chronischen Erkrankungen auf Basis von GKV-Routinedaten

    Referent: Dirk Horenkamp-Sonntag

     

    Ausgehend von der Beobachtung, dass bei ausgewählten Krankheitsentitäten über die letzten Jahre hinweg überproportionale Kostensteigerungen im Arzneimittelbereich aufgetreten sind, wurden Preis- und Strukturkomponenten der Kostenzuwächse analysiert. Aufgrund der Überlagerung ökonomischer, medizinischer und ordnungspolitischer Effekte bedürfen die Ergebnisse einer komplexen Interpretation.

    Abstract (PDF, 95 KB, nicht barrierefrei)

     

  • M. Stroka, Roland Linder, Frank Verheyen

    Vergleichende Untersuchung der Medikation im stationären und ambulanten Pflegebereich auf Basis von GKV-Routinedaten

    Referentin: Magdalena Stroka, Ruhr-Universität Bochum (RUB) und Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)

     

    Anhand von TK-Routinedaten und unter Verwendung von Propensity Score Matching wird die mehrfach geäußerte Hypothese überprüft, dass die Medikation an Psycholeptika, Antipsychotika, Anxiolytika, Hypnotika, Sedativa sowie Antidepressiva im stationären Bereich auf einem höheren Niveau liege als im ambulanten Bereich.

    Abstract (PDF, 70 KB, nicht barrierefrei)

     

  • Thomas Wilke, Stefan Tesch, Antje Groth, Frank Verheyen, Roland Linder, Susanne Ahrens

    Methodische Grundsätze der Messung von medikamentenbezogener Non-Adherence: Das Beispiel oraler Antidiabetika bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ-2 auf Basis
    eines administrativen Datensatzes der Techniker Krankenkasse

    Referent: Thomas Wilke, IPAM, Hochschule Wismar

     

    Für die Messung von Non-Adherence existiert eine Vielzahl methodischer Ansätze wie unterschiedliche Indikatoren, unterschiedliche Einschlussschriterien oder die Art der Berücksichtigung von Medikamentenüberständen oder Multimedikation. Der Vortrag zeigt, inwieweit die Wahl der methodischen Herangehensweise Einfluss auf das Ergebnis hat.

    Abstract (PDF, 78 KB, nicht barrierefrei)

    Zur Projektdarstellung

     

  • Jan Zeidler, Roland Linder, Susanne Ahrens, Sebastian Braun

    Die Berechnung indikationsspezifischer Kosten bei Routinedatenanalysen am Beispiel von ADHS - ein Methodenvergleich

    Referent: Jan Zeidler

     

    Am Beispiel der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) werden indikationsspezifische Kosten berechnet: einerseits ausgehend von einer Kontrollgruppe als inkrementelle Kosten, andererseits ausgehend von einer expertengestützten Identifikation indikationsspezifischer Ressourcenverbräuche. Die Ergebnisse werden sektorspezifisch dargestellt und diskutiert.

    Abstract (PDF, 65 KB, nicht barrierefrei)