63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)

Nutzenbewertung der Brachytherapie beim lokal begrenzten Prostata-CA: Potential von GKV-Routinedaten

 

Hamburg, 14. bis 17. September 2011

 

Referent: Dirk Horenkamp-Sonntag

 

Der G-BA beschloss am 17.12.2009 nach sieben Jahren Beratungszeit, die Beratung über die permanente interstitielle Brachytherapie (PBT) beim lokal begrenzten Prostata-Ca für zehn Jahre auszusetzen, um durch vergleichende Studien mehr Erkenntnisse zu gewinnen.

 

Das WINEG hat das Potential von GKV-Routinedaten analysiert, um in den wissenschaftlichen Dialog mit gesundheitspolitischen Akteuren zu der vom G-BA geplanten präferenzbasierten Studie zur Evaluation der PBT zu treten.

 

Da in GKV-Routinedaten klinische Angaben zu Tumorstadium und Prognosefaktoren fehlen, wurde eine neuartige Methodik mit therapiespezifischen multisektoralen Ein- und Ausschlusskriterien entwickelt, mit der sich beim Prostata-CA lokalisierte Stadien von fortgeschrittenen Tumoren differenzieren lassen. Damit kann der Nutzen der PBT im Vergleich zu externer Radiatio und radikaler Prostataektomie bei lokal begrenzten Tumoren beurteilt werden.

 

 

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