9. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung (DKVF) und 5. Jahrestagung Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS)
Patientensicherheit im Fokus der Versorgungsforschung
Bonn, 30. September bis 2. Oktober 2010
Das WINEG war auf dem Kongress mit mehreren Vorträgen und Postern zu folgenden Themen vertreten:
Fünf Jahre APS - APS in fünf Jahren: Die Perspektive einer Krankenkasse
Vortrag: Hardy Müller
In dem Vortrag wird zu fünf ausgewählten Feldern hervorragenden Aspekte aus den letzten 5 Jahren skizziert und ein Ausblick auf die Entwicklung in den nächsten 5 Jahre gewagt.
Evaluation des DMP Diabetes mellitus Typ2 basierend auf Routinedaten der Techniker Krankenkasse
Vortrag: R. Linder
Mit innovativer Methodik ging das WINEG der Frage nach, inwieweit das DMP DM Typ 2 das Outcome für TK-Versicherte verbessert oder Kosten einzusparen hilft.
Wissenschaftliche Studie zum Stand der Versorgungsforschung in Deutschland
Vortrag: Anna Schmidt (IMVR), Brigitte Grenz-Farenholtz
Vorgestellt wird die Projektdatenbank, die mit dem Ziel aufgebaut wird, mehr Transparenz über Forschungsergebnisse, Forschungsbedarf und die für die Zukunft relevanten Themen und Trends der Versorgungsforschung zu schaffen.
Vortrag: D. Horenkamp-Sonntag
Innerhalb des TK-Versichertenkollektivs wird untersucht, welche Aussagen zu Nutzenaspekten auf Basis von Routinedaten zu den verschiedenen Therapieformen bei der Diagnose Prostata-Ca getroffen werden können. Dabei wird die permanente interstitielle Brachytherapie u. a. mit radikaler Prostatektomie und externer Strahlentherapie verglichen.
Poster: R. Linder
Um kurzfristig auf mögliche negative Veränderungen für die TK-Versicherten mit pulmonaler Hypertonie nach Einführung des Zweitmeinungsverfahrens reagieren zu können, werden die Leistungsinanspruchnahmen von TK-Versicherten mit pulmonaler Hypertonie nach relevanten Auffälligkeiten seit G-BA-Richtlinieneinführung zum 28.03.2009 untersucht.
Poster: D. Horenkamp-Sonntag
Um die bei der TK vorhandene Morbidität ihrer Versicherten an einzelnen Krankheitsdiagnosen sowie deren Veränderung im zeitlichen Verlauf zu validieren, erfolgt sowohl ein Vergleich mit epidemiologischen Primärdatenerhebungen als auch mit externen GKV-Sekundärdatenanalysen.
Poster: D. Horenkamp-Sonntag
Um in den wissenschaftlichen Dialog mit den gesundheitspolitischen Akteuren zu den G-BA-Modellvorhaben bei der Vakuumversiegelungstherapie (VAC) von Wunden zu treten, erfolgt auf Basis der bisherigen VAC-Inanspruchnahme innerhalb des TK-Versichertenkollektivs eine Analyse hinsichtlich Nutzen-, Notwendigkeits- und Wirtschaftlichkeitsaspekten.