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Frau mit Snowboard
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Neben der körperlichen Voraussetzung geht es bei allen Wintersportarten natürlich auch um die richtige Ausrüstung. Was in den Bergen keinesfalls unterschätzt werden darf, ist der so genannte "Wind-Chill-Faktor".

Je stärker der Wind weht, desto schneller kühlt der Sportler aus. Schon eine recht zahme Windgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern macht aus einer Lufttemperatur von plus zehn Grad einen Wert um den Gefrierpunkt. Aus minus zehn Grad macht die frische Brise eisige minus 35 Grad. Darum gehören auch an schönen Tagen eine winddichte Außenjacke, eine Überhose, eine Mütze sowie Handschuhe zur Standardausrüstung.

 

Universeller Zwiebel-Look

Moderne Materialien machen es möglich: Der Schweiß des Skiläufers kann nach außen verdampfen, von außen dringt jedoch weder Regen noch Schneenässe ein.

 

Besonders zweckmäßig ist das sogenannte Lagensystem aus mehreren Schichten:

  • Zuerst Unterwäsche, die die Hautfeuchtigkeit schnell verteilt und weiterleitet. Besser als Seide und Baumwolle, die im nassen Zustand nicht mehr gegen Kälte isolieren, sind Unterhosen und -hemden aus synthetischen Hohlfasern. Generell gilt: Je mehr man sich verausgabt, desto leichter sollte die Unterwäsche sein.
  • Darüber gehört eine dicke, wärmende Isolierschicht. Besser als Wolle und Daunen eignen sich dabei Polyester-Materialien, wie beispielsweise Fleece-Pullover. Sie sind leicht, trocknen schnell und wärmen auch im nassen Zustand.
  • Wasserdichte, aber atmungsaktive (= verdampfenden Schweiß nach außen lassende) Mikrofaser-Jacken bilden die Außenschicht.

 

Geeignete Handschuhe (beim Langlauf keine Fäustlinge!) sollten je nach Temperatur nur dünn gefüttert, aber wind- und wasserdicht sein. Mütze beziehungsweise Stirnband sowie eine Sonnenbrille mit UV-Schutz und Sonnencreme gehören ebenfalls zu den unerlässlichen Ausrüstungsgegenständen.

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Autor: Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase, erstellt am 31.10.03; zuletzt aktualisiert am 10.04.12

Quelle: TK

 
 
 

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