Das Zahnziehen (Extraktion) zählt ebenso wie die operative Entfernung von Wurzelresten, verlagerten Weisheitszähnen oder infizierten Wurzelspitzen zu den kieferchirurgischen Eingriffen.
Nach Einsetzen der Wirkung der örtlichen Betäubung werden zunächst mit speziellen Instrumenten das Zahnfleisch und Teile der Wurzelhaut vom Zahn abgelöst.
Ein weiterer kieferchirurgischer Eingriff, der je nach Schwere in der zahnärztlichen Praxis oder bei einem Spezialisten (Kieferchirurg, Oralchirurg) durchgeführt wird, ist die chirurgische Entfernung der infizierten ...
Entzündet sich nach der Zahnentfernung oder Operation der Blutpfropf in der Wunde oder dringt ein Fremdkörper (zum Beispiel Essensreste, Tabakkrümel) in die Knochenhöhle ein, kommt es häufig zu Wundheilungsstörungen ...
Nach etwa acht bis zehn Tagen haben sich bei einer einfachen Zahnentfernung die Wundränder soweit geschlossen, dass kaum noch Behinderungen beim Essen auftreten.