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Zahnbelag

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Bakterieller Zahnbelag, auch "Plaque“ genannt, ist die Hauptursache für das Erkranken der Zähne und des Zahnfleisches.

Er besteht aus Nahrungsresten, Bakterien der Mundhöhle und Speichelbestandteilen. Im Anfangsstadium haftet der Belag nicht fest an den Zähnen und lässt sich durch Putzen entfernen.


Probleme entstehen, wenn das Zähneputzen entfällt oder nicht ausreichend ist. Dann beginnt der Belag, stärker an den Zähnen zu haften, es lagern sich krank machende Mikroorganismen und andere Verunreinigungen ein. Kommen dann noch kalkhaltige Substanzen (zum Beispiel aus der Nahrung) hinzu, entstehen harte Beläge, der sogenannte "Zahnstein“.


Wird dieser sogenannte Zahnstein über einen längeren Zeitraum nicht entfernt, kann er sich auch in tiefere Bereiche zwischen Zahnfleisch und Zahnwurzel ausbreiten.

 

Diese Ablagerungen auch unterhalb des Zahnfleischsaums werden "Konkremente“ genannt. Zahnstein und Konkremente sind oft
die Ursache für Zahnfleischentzündungen, die sich zum Beispiel durch verstärktes Zahnfleischbluten beim Zähneputzen äußern.

Autor: Dr. med. Dagmar Lühmann, Institut für Sozialmedizin, UK-SH, Campus Lübeck, www.sozmed.uni-luebeck.de; Pantelis Petrakakis, Fachzahnarzt für öffentliches Gesundheitswesen, Gesundheitsamt Köln, erstellt am 15.12.06; zuletzt aktualisiert von Dr. med. dent. Eva-Katharina Essig am 29.12.12

Quelle: Folwaczny, M.; Hickel, R.: Prävention von oralen Erkrankungen. In: DMW 129 (2004), Nr. 34/35, S. 1786–1788; Needleman,I. et al.: A systematic review of professional mechanical plaque removal for prevention of periodontal diseases. In: J Clin Periodontol 32 (2005), Suppl. 6, S. 229–282; Ziller, S.; Oesterreich, D.: BZÄK zur professionellen Zahnreinigung: Ein effektives Mundhygiene-Intensivprogramm. In: zm 91 (2001), Nr. 13, S. 58–60.

 
 
 

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