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Eine weit gebräuchliche und elegante Art der Verankerung im Restgebiss sind Doppel- oder Teleskopkronen, besonders, wenn nur noch wenige eigene Zähne vorhanden sind.

Als Unterbau wird über den beschliffenen Zahnstumpf ein Hütchen (Innenteleskop) fest einzementiert.

 

Im Labor wird darüber eine zweite Krone (Außenteleskop) exakt passend aufgearbeitet und mit dem herausnehmbaren Zahnersatzteil fest verbunden.

 

Beim Einsetzen des fertigen Zahnersatzes gleitet dieser mit den Außenkronen ähnlich einer Teleskop-Antenne über die Innenhütchen und saugt sich durch Adhäsionskräfte stabil daran fest.

 

Vorteile:

  • Gute Reinigungsmöglichkeiten sowohl des festsitzenden als auch des herausnehmbaren Zahnersatzteils
  • Einfache, kostengünstige Erweiterungsmöglichkeit bei Verlust eines Teleskop-Zahnes

     

Nachteile:

  • Konstruktionsbedingt ist ein stärkeres Beschleifen des Zahnstumpfes erforderlich, wenn die Teleskop-Kronen nicht plump wirken sollen
  • Zahnfarbene Verblendungen der Außenteleskope können nur aus Kunststoff gearbeitet werden, da eine Keramik den auftretenden Spannungskräften nicht standhält

erstellt am 25.02.03; zuletzt aktualisiert von Dr. med. dent. Eva-Katharina Essig am 12.10.11

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde e.V.

 
 
 

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