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Indien ist das Land, in dem prozentual die meisten Parodontopathien, wie Erkrankungen des Zahnbettes genannt werden, vorkommen. Zugleich ist die Kalzium-Versorgung der Bevölkerung dort ebenfalls schlecht.

Allerdings ist der Erfolg einer Kalziumzufuhr zur Parodontosevorbeugung statistisch nicht belegt.

 

Es gibt wissenschaftlich belegte Hinweise, dass eine Osteoporose den Kieferknochenverlust beeinflusst. So findet man unter Osteoporose-Patienten einen größeren Prozentsatz mit Zahnlosigkeit. Die Geschwindigkeit eines Kieferknochenschwundes kann dann vermutlich durch eine Kalziumergänzung in Kombination mit Vitamin D verringert werden.

 

Komplizierte Prozesse wie Knochenabbau und Zahnverlust sind allerdings ebenso wie die Entstehung von Parodontopathien multifaktorielle Geschehnisse, die auch genetische Ursachen haben können.

erstellt am 25.02.03; zuletzt aktualisiert von Dr. med. dent. Eva-Katharina Essig am 19.09.11

Quelle: Dt. Ges. für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde; Dt. Ges. für Ernährung

 
 
 

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