Wie alles begann…

Für den KIT-Campus Alpin war das Thema "Psychische Gefährdungsbeurteilung" der Startschuss dafür, sich näher mit der Gesundheit seiner Belegschaft zu beschäftigen. Das Forschungsinstitut ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft und beheimatet verschiedene wissenschaftliche Disziplinen. Insgesamt sind ca. 150 Akteure Wissenschaftler, Ingenieure, IT-Spezialisten, Doktoranden, Verwaltungsangestellte und Gastwissenschaftler aus allen Kontinenten KIT-Campus Alpin tätig. Deren Gesundheit zu fördern, ist das Anliegen des 2017 gestarteten betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Gemeinsam mit dem Gewerbeaufsichtsamt und der Führungsebene hat sich das Institut dazu entschieden, weitere gesundheitsförderliche Herausforderungen anzugehen: Vor allem das Thema "Kommunikation und Führung" wurde als eine der Kernaufgaben formuliert und in das Portfolio des BGM aufgenommen.

An die Arbeit…

2017 wurden alle Akteure des KIT mit Hilfe des Kurzfragebogens zur Arbeitsanalyse (KFZA) zu ihrer Zufriedenheit und Gesundheit befragt. Verschiedene Fokusgruppen arbeiteten an der nachhaltigen und strukturellen Verankerung des BGM-Projektes. Zusätzlich hat sich eine Steuerungsgruppe geformt, in der die Interessen aller MitarbeiterInnen vertreten werden. Bereits nach den ersten Sitzungen konnten die Arbeitsgruppen an wichtigen Stellschrauben drehen.

Weitere Maßnahmen werden derzeit wissenschaftlich ausgearbeitet und in einem KIT-Campus Alpin eigenen Leitfaden sowie einer FAQ-Liste zusammengefasst. So will die Steuerungsgruppe die Arbeit der Fokusgruppen sichern und dadurch die Transparenz und Nachhaltigkeit der Analysen und Maßnahmen gewähren. Vor allem wird durch den Leitfaden aber die Zielsetzung des Projektes für alle Beschäftigten nachvollziehbar gemacht.

Vorhang auf…

Im Mittelpunkt des BGM-Projektes "IFU summa - XUND samma" steht die allgemeine Stärkung des Bewusstseins für das Thema Gesundheit. Dadurch soll die intrinsische Motivation der Beschäftigten gestärkt werden, selbstständig und zielgerichtet Konflikte und Problemfelder aufzudecken und zu entschärfen. Durch die Stärkung ihrer Gesundheitskompetenz sollen alle Akteure dazu befähigt werden, gesundheitsförderliche Maßnahmen und Entscheidungen im Institutsalltag anzuregen und mitzutragen.

Auch die Beschäftigten wurden beteiligt: Verschiedene Fokusgruppen aus allen Ebenen der Belegschaft haben sich den Kernthemen Kommunikation, Führung und psychische Gesundheit gewidmet. Die Steuerungsgruppe arbeitet stetig weiter an der Ausarbeitung von neuen Ideen,  um das Personal und dadurch die gesamte Organisation gesundheitsförderlich zu stärken. Zukünftig sollen weiteren Maßnahmen nachhaltig ausgearbeitet werden. Diese werden auch den nächsten Wissenschaftsgenerationen zur Verfügung gestellt. So soll das BGM die Gesundheitskultur des gesamten Institutes nachhaltig prägen.

Erfolgsrezept…

Der KIT-Campus Alpin sieht den wichtigsten Erfolgsfaktor des BGM-Projektes darin, die Motivation in den Arbeitsgruppen zu steigern und so einen positiven Schub für das Institut zu erreichen. Das gemeinsame Aufarbeiten von Konflikten und Problemfeldern und die anschließende Lösungsfindung heben das gemeinsame Potential für einen gesünderen KIT-Campus Alpin.

Steckbrief

Branche: Erbringung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen

Unternehmensgröße:  etwa 150 Beschäftigte

Standort: Außenstelle des KIT in Garmisch-Partenkirchen

  • Psychosoziale Gesundheit
  • Personalführung
  • Gesundheitskompetenz/-wissen
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Chancengleichheit/Diversität/Willkommenskultur

Projektinhalt:

  • Mitarbeiterbefragung mit Hilfe des KFZA-Fragebogens
  • Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
  • Bildung einer Steuerungsgruppe und div. Fokusgruppen
  • Schwerpunkt: Kommunikation & Führung

Laufzeit: 2017 - 2019

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Karlsruher Institut für Technologie
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Geschäftsführer
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Die Techniker
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Berater Betriebliches Gesundheitsmanagement
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