Wie alles begann...

Das Max-Planck Institut für Festkörperforschung wurde 1969 gegründet. Knapp 500 Wissenschaftler, Doktoranden und Gastwissenschaftler erforschen die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Feststoffen. Zusammen mit dem Institut für Intelligente Systeme haben sie ihren Sitz auf dem Campus in Stuttgart-Büsnau. Im Jahr 2014 wurde mit der Gründung des "Arbeitskreis Gesundheit" der Startschuss für die Entwicklung einer nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsstrategie gegeben. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der zentralen Gremien sowie der Betriebsärzte des Max-Planck-Campus zusammen. Ziel ist es, ein gemeinsames BGM für die Institute und die Verwaltung zu etablieren. 

An die Arbeit…

Aus der Analyse der Fehlzeiten der TK-Versicherten (TK-Fehlzeitenbericht) und Gesundheitszirkeln wurden konkrete Handlungsbedarfe abgeleitet und Maßnahmen ergriffen: Die Mitarbeiter können zum Beispiel an diversen Gesundheitskursen oder Vortragsreihen und an regelmäßig stattfindenden Gesundheitstagen teilnehmen. Die meisten Angebote finden direkt auf dem Campus in den Räumlichkeiten des Instituts statt. Für die Teilnehmer der Bewegungsangebote wurden Spinde aufgestellt, damit sie ihre Sporttaschen unkompliziert verstauen können. Wenn die Mitarbeiter mal kurz abschalten wollen, können sie dies in einem neu eingerichteten Ruheraum tun. Aber sie können die Angebote nicht nur wahrnehmen, sondern auch aktiv mitgestalten: So haben sie eigenverantwortlich Lauftreffs, Kletter- oder Nordic-Walking-Gruppen gegründet. Damit alle Mitarbeiter über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben, hat der Arbeitskreis Gesundheit eine Gesundheitsmarketing-Strategie entwickelt und einen Intranetauftritt gestaltet, Posteraktionen auf die Beine gestellt und Fachliteratur in der Bibliothek bereitgestellt. Alle Angebote werden stetig evaluiert und ausgewertet.

Steckbrief

Branche: Forschung

Unternehmensgröße: bis 499 Mitarbeiter

Standort: Baden-Württemberg

Fokus:

  • Psychosoziale Gesundheit
  • Gesundheitskompetenz/-wissen
  • Gesundheitsförderung/-kurse/-tage/-aktionen
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz

Projektinhalt:

  • Zielfindungsworkshop
  • Maßnahmenbefragung
  • Maßnahmen zur Betriebliche Gesundheitsförderung und Gesundheitsevents
  • Angebot von Vorträgen und Gesundheitsberatungen
  • Bereitstellung von Gesundheitsinformationen und einer -bibliothek
  • BGM Organisation 
  • Umsetzung eines Gesundheitsmarketing
  • Abstimmung mit dem betriebsärztlichen Dienst zur Arbeitssicherheit

Laufzeit: 2015 - 2020

Erfolgsrezept…

Der Aufbau und die nachhaltige Implementierung des Arbeitskreises Gesundheit ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg des BGM. Er ist die zentrale Anlaufstelle für dessen Umsetzung und Weiterentwicklung. Für das Institut ist es wichtig, dass auf dem Weg zu gesundheitsförderlichen Maßnahmen auch strukturelle Veränderungen vorgenommen werden. Zum Beispiel schafft die Bestimmung eines Managers, der sich um die Umsetzung von Maßnahmen kümmert, klare Zuständigkeiten Durch die Intranetplattform werden alle Mitarbeiter regelmäßig über neue Entwicklungen und Angebote informiert und können die relevanten Informationen nachlesen. 

Interview mit Dr. Michael Eppard

Wieso haben Sie sich für die Einführung von BGM/BGF entschieden? 

Wir wollen damit zeigen, wie wichtig uns unsere Mitarbeiter sind. Sie sind der Kern unserer Institute - ihre Gesundheit ist entscheidend für den Erfolg der Forschung. Natürlich hoffen wir auch auf eine bessere Mitarbeiterbindung und -gewinnung. 

Wieso haben Sie sich für eine Zusammenarbeit mit der TK entschieden? 

Die TK ist der einzige Anbieter von maßgeschneiderter BGM-Beratung. Die Fach- und Prozessbegleitung während der Implementierung des BGMs fanden wir sehr hilfreich. 

Was haben Sie sich von BGM erhofft? Was waren Ihre Wünsche und Ziele? 

Zunächst wollen wir sensibilisieren: Unser Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass das Thema Gesundheit in den Alltag integriert und dort gelebt wird. Zu unserer Zielgruppe gehören dabei nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Institutsleitung. Wir wollen wirksame Maßnahmen zur Sensibilisierung der Beschäftigten und der Führungskräfte zu den Themen "Gesundheit" und "Gesundes Führen" etablieren. 

Wie hat die Belegschaft das Projekt aufgenommen?

Bisher wurde das Projekt positiv aufgenommen. Die Mitarbeiter sind engagiert und nutzen die Angebote. 

Sie haben Fragen?

Ihre An­sprech­part­ner

Max-Planck-Institute für Festkörperforschung
Dr. Michael Eppard
Bevollmächtigter der Institutsleitung
Tel. 07 11 - 689 14 70
M.Eppard@fkf.mpg.de 
www.fkf.mpg.de 

Die Techniker
Adrian Lenz 
Berater Betriebliches Gesundheitsmanagement 
Tel. 040 - 460 65 10 62 03
adrian.lenz@tk.de 
www.tk.de