Viele verschiedene Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten eröffnen Chancen auf eine Karriere - auch ohne Studium. Das kann der Meistertitel sein, der Betriebswirt im Handwerk, der staatlich geprüfte Techniker oder andere branchentypische Möglichkeiten.

Schon in der Stellenanzeige mit Karrieremöglichkeiten werben

Das verbreitete Unwissen über Karrieremöglichkeiten nach einer dualen Ausbildung rührt zum Teil auch daher, dass Unternehmen diesen Aspekt in ihren Stellenausschreibungen nur ganz selten unterbringen. Dabei ist es ein wichtiges Argument für die duale Berufsausbildung. Versuchen Sie beispielsweise, diese Informationen bei den Eltern zu platzieren - denn die haben einen ganz maßgeblichen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder.

Besonderes Interesse können Sie auch mit zusätzlichen Qualifizierungsangeboten schon während der Ausbildung wecken. Denn neben den fachlichen Inhalten spielen sie im Berufsleben eine immer größere Rolle. Weiterentwicklungsangebote wie Kommunikationstraining, Rhetorik oder Selbstmanagement sind für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig, steigern aber auch den späteren "Marktwert" des Azubis. Es sollten zudem schon in der Ausbildung die Grundlagen für lebenslanges Lernen gelegt werden. Denn: Gut qualifizierte Mitarbeiter sind für das Unternehmen unentbehrlich.

Was Unternehmen ebenfalls nicht vernachlässigen sollten: Das Werben mit den Verdienstmöglichkeiten während und vor allem nach der Ausbildung. Auch hier sind die Perspektiven in vielen Ausbildungsberufen gar nicht schlecht. Manch qualifizierter und gesuchter Handwerker verdient mehr als ein Akademiker in bestimmten Berufen.

Ausbildung im Ausland

Attraktiv ist beispielsweise auch die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung im Ausland zu absolvieren - das ist keineswegs nur Studenten vorbehalten. In multinationalen Unternehmen ist das sicherlich leichter zu realisieren, etwa durch die vorübergehende Tätigkeit in einer Tochterfirma im Ausland. Aber auch kleinere Unternehmen können ihren Azubis solche Möglichkeiten bieten. Unterstützung - organisatorischer und finanzieller Art - gibt es zum Beispiel über das EU-Programm Erasmus+. Ansprechpartner in Deutschland ist die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Einen guten Überblick über die Chancen und Möglichkeiten zur beruflichen Qualifikation gibt es auf den Karriereseiten von AUBI-plus.