Laut einem aktuellen Rundschreiben des Bundesfinanzministeriums geht die Grenzgängereigenschaft nicht verloren, wenn ein Arbeitnehmer in der 30 Kilometer breiten Grenzzone beschäftigt ist und an maximal 45 Arbeitstagen nicht zum Wohnsitz zurückkehrt.

Einsätze im Wohnsitzstaat oder im Ausland gelten ebenso als Tage der Nichtrückkehr. Auch die Tage, die der Beschäftigte im Home-Office verbringt, werden als Tage der Nichtrückkehr betrachtet.

Wird die maximale Anzahl von 45 Tagen überschritten, entfällt die Grenzgängereigenschaft für das gesamte Jahr. 

Eine ausführliche Neuformulierung der Konsultationsvereinbarung der beiden Staaten ist im BMF-Rundschreiben vom 18. April 2019 nachzulesen. Es gilt für alle offenen Fälle.