Rund eine Millionen Moldauer arbeiten im Ausland, viele davon in Ländern der Europäischen Union. Durch das Abkommen werde der soziale Schutz der Staatsangehörigen im Bereich der Renten- und Unfallversicherungssysteme für den Fall koordiniert, dass sich Versicherte im jeweils anderen Vertragsstaat aufhalten, heißt es in einer Mitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Durch das Abkommen wird also die Doppelversicherung bei einem Aufenthalt im jeweils anderen Land vermieden.

Die Republik Moldau, ein Land mit knapp drei Millionen Einwohnern zwischen Rumänien und der Ukraine, strebt die Mitgliedschaft in der Europäischen Union an. Laut dem Auswärtigen Amt sind die Beziehungen freundschaftlich. Deutschland ist einer der wichtigsten Außenhandelspartner der Republik Moldau.

Haupterwerbsquellen in dem Land sind der Dienstleistungssektor, die Agrarwirtschaft und die Bauwirtschaft. Auch die Arbeitsmigration ins Ausland spielt eine große Rolle: Ein Viertel des Bruttoinlandprodukts wird über Rücküberweisungen der Auslands-Moldauer erwirtschaftet. 

Weitere Informationen zur Republik Moldau finden Sie in unserer Länderübersicht .