Mit einem Budget von 24,57 Milliarden Euro wird Erasmus+ für die nächsten sechs Jahre ausgestattet, wie die Nationale Agentur (NA) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mitteilt. Da Großbritannien nicht mehr dabei ist, bedeute dies für die verbleibenden EU-Länder nahezu eine Verdopplung der bisherigen finanziellen Mittel.

Klaus Fahle, Leiter der NA beim BIBB, bezeichnete das jüngste Ergebnis der Erasmus+-Verhandlungen als "eine unverzichtbare Investition in Bildung und Ausbildung". Weil Ungarn und Polen zunächst ein Veto gegen die EU-Finanzplanung eingelegt hatten, verzögerte sich die Zustimmung bis zum Jahresende.

Jeder vierte Austausch findet im Job statt

An Erasmus+ haben im Jahr 2019 mehr als 123.000 Menschen in Deutschland teilgenommen - mehr als jeder vierte Austausch stand im Zusammenhang mit der Berufsausbildung.

Auf ihrer Webseite zeigt die Nationale Agentur anhand von Beispielen, wie Unternehmen durch das Programm die Mobilität von Auszubildenden fördern.

Neben den bestehenden Leitlinien soll im Nachfolgeprogramm ab 2021 die Mobilität von Lernern in der allgemeinen Erwachsenenbildung zu den förderfähigen Aktivitäten des Programms gehören.