Mehrere Wirtschaftsverbände kritisierten die Vertagung. So sprach sich der IT-Branchenverband Bitkom für eine zügige Entscheidung über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz aus. "Wir brauchen die klügsten Köpfe aus aller Welt, um die Digitalisierung in Deutschland zu gestalten, unsere Wirtschaft zu unterstützen und den Arbeitsmarkt zu stärken", sagte Christoph Busch, Bitkom-Bereichsleiter für Arbeit und Innovation, dem "Tagesspiegel". 

Die Zahl der offenen IT-Stellen ist dem Verband zufolge innerhalb eines Jahres um 49 Prozent auf rund 82.000 gestiegen. Auch Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) zeigte sich enttäuscht über die kurzfristige Verschiebung.

Einschätzungen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz finden Sie im TK-Service Ausland unter anderem im Artikel "Neues Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Hoffnung auf weniger Bürokratie".