Mit dem 1. Juli 2019 endet die Übergangsfrist, bis zu der Arbeitgeber - in begründeten Fällen - einen ausgefüllten Papier-Fragebogen für Entsendungen innerhalb der EU, des EWR und der Schweiz an die Krankenkassen senden konnten. 

Damit wird die EU-weite Umstellung der A1-Anträge auf die elektronische Form endgültig umgesetzt. Arbeitgeber können die A1-Bescheinigung nur noch über spezielle Online-Meldeverfahren beantragen. Die Rückmeldung seitens der Sozialversicherungsträger erfolgt ebenfalls elektronisch. 

Mit der A1-Bescheinigung wird nachgewiesen, dass bei einer im Voraus befristeten Erwerbstätigkeit in den betreffenden Ländern für Arbeitnehmer weiterhin das deutsche Sozialversicherungsrecht gilt.

Übermittlung künftig nur noch online

Für den Antrag auf Ausstellung einer A1-Bescheinigung gibt es für Arbeitgeber künftig nur noch zwei Möglichkeiten: Sie übermitteln den ausgefüllten Fragenbogen entweder über ein systemgeprüftes Abrechnungsprogramm oder über eine Ausfüllhilfe wie sv.net an den Sozialversicherungsträger. Dieser prüft, ob die A1-Bescheinigung ausgestellt werden kann. 

Liegen die Voraussetzungen für die Weitergeltung der deutschen Rechtsvorschriften vor, wird die A1-Bescheinigung ebenfalls auf diesem Weg zugestellt. Der Arbeitgeber druckt die Bescheinigung aus und händigt sie dem Mitarbeiter aus. Dieser Ausdruck ist die Originalbescheinigung.

Alle wichtigen Fragen von Arbeitgebern rund um die A1-Bescheinigung beantworten wir in unseren FAQ zur A1-Bescheinigung .