Bei Entsendungen von Mitarbeitern sind an den Grenzen im Norden und Nordwesten besondere Verhaltensregeln und Gefahren zu berücksichtigen. Aktuelle Empfehlungen erhalten Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts.

Aufenthaltsrecht

Staatsangehörige der EU und Bürger aus Schengen-Staaten müssen bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum beantragen, solange kein Einkommen im Land erzielt wird. Ausführliche Informationen rund um das Arbeits- und Aufenthaltsrecht für ausländische Investoren hat die American Chamber of Commerce in Macedonia (AmCham) in der Broschüre The Visa & Work Permit Guide for Foreign Nationals Working in Macedonia zusammengestellt. Hier finden Arbeitgeber auch Links zu den offiziellen Stellen. 

Meldepflicht

Entsenden Sie einen Mitarbeiter nach Mazedonien, ist er verpflichtet, sich innerhalb von 24 Stunden nach Einreise bei der nächstgelegenen Polizeistation zu melden. Sofern er in einem Hotel untergebracht ist, übernimmt dieses in der Regel die Anmeldung.

Sofern er privat (zum Beispiel bei Bekannten) untergebracht ist, muss er sich selbst bei der nächstgelegenen Polizeistation anmelden, gegebenenfalls unter Beteiligung des Haus-/Wohnungseigentümers oder unter Vorlage einer Kopie des Mietvertrags. Bei Unterlassen der Anmeldung können Geldstrafen verhängt werden, die teilweise sehr hoch sind.

Sozialversicherung

Zwischen Deutschland und Mazedonien gilt ein Sozialversicherungsabkommen, das bei Entsendungen für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten die Rechte von Arbeitnehmern in allen Zweigen der Sozialversicherung regelt. Um eine Weiterversicherung in Deutschland zu gewährleisten, sollten Sie den Fragebogen auf der Internetseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) herunterladen und ausgefüllt an den Sozialversicherungsträger schicken. Sehr hilfreich ist auch die Broschüre Arbeiten in Mazedonien, die alle Informationen zum Thema Sozialversicherung enthält.