Weltweites Reisen und Arbeiten - auch in Risikogebieten - gehören in die moderne Berufswelt. Zum Schutz des eigenen Personals entwickeln viele Unternehmen für ihre Mitarbeiter ein entsprechendes Sicherheitskonzept. Dieses sollte idealerweise die Mitarbeiter auch auf eventuelle Einsätze in Krisenregionen oder in Ländern mit erhöhtem Sicherheitsrisiko vorbereiten.

Dazu gehört zum Beispiel ein Sicherheitstraining der Mitarbeiter. Ziel sollte sein, über Risiken und sicherheitsgerechtes Verhalten im Ausland zu informieren. Neben praktischen Simulationen kann so ein Training sowohl länderübergreifende als auch ziellandspezifische Verhaltensempfehlungen enthalten. Zusätzlich sind praxisorientierte Trainingsabschnitte sinnvoll, die für Aufenthalte in instabilen Regionen geeignet und erprobt sind.

Professionelle Anbieter nutzen datenbankbasierte Umfeldanalysen der Zielregion, kennen aktuelle Tätertaktiken und integrieren Erkenntnisse aus Stressforschung und Wahrnehmungspsychologie. Außerdem berücksichtigen sie bei ihren Schulungen Verhaltensweisen im interkulturellen Umfeld - ethnische, religiöse und kulturelle Besonderheiten sollten hierbei eine Rolle spielen.

Der BDAE (Bund der Auslandserwerbstätigen) bietet unter anderen solche Sicherheitstrainings an. Weitere Informationen zu den Angeboten finden Sie auf der Internetseite des BDAE.