Seit Anfang Juni 2019 gilt die neue Regelung für den Antrag auf ein Einwanderungs- und Nichteinwanderungsvisum, das von Angehörigen zahlreicher Staaten für die Einreise in die USA verlangt wird. Nach Angaben des Außenministeriums sollen 14 Millionen Anträge auf vorübergehende Visa betroffen sein, wie das unabhängige Digitalportal Netzpolitik.org berichtet.

Deutsche beziehungsweise EU-Bürger gehören zu den Staatsangehörigen, die bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen über das ESTA-Verfahren einreisen können und somit dank des Visa-Waiver-Programms kein Visum benötigen. Allerdings: Wer neben der deutschen auch noch die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzt oder wer seit März 2011 in diese Länder - inklusive Libyen, Jemen und Somalia - gereist ist, benötigt trotzdem ein Visum. 

Alle Informationen zum Thema hat das US-Außenministerium in einem Fragen- und Antworten-Katalog zusammengestellt, der auf der Webseite zur Verfügung steht.

Offizielle Seiten am ".gov" zu erkennen

Neben offiziellen Ansprechpartnern bieten zahllose Internetportale Informationen über die Einreisemöglichkeiten in die USA und liefern zusätzliche Dienstleistungen. Zu beachten ist, dass die Web-Adressen offizieller US-Seiten immer mit der Endung ".gov" enden. Das US-Heimatschutzministerium betreibt eine offizielle Webseite für ESTA-Anträge, die Schritt für Schritt die Online-Beantragung einer Einreiseerlaubnis ermöglicht.