Auf dem Arbeitsmarkt sind Studenten aus der EU und dem EWR ihren inländischen Kommilitonen gleichgestellt. Somit können Arbeitgeber sie unproblematisch und schnell für Minijobs, als Werkstudenten oder auch Praktikanten einstellen. 

Dabei ist zu beachten: Sobald Studenten aus dem europäischen Ausland eine bezahlte Beschäftigung in Deutschland aufnehmen, ist das Wohnstaatsprinzip (VO EG 883/04 Art. 11 Abs. 3e) aufgehoben. Seit Ende 2017 gelten auch für sie die Rechtsvorschriften des Beschäftigungsstaates. 

Bescheinigung benötigt

Konkret bedeutet das, dass sie in Deutschland in die Krankenversicherung der Studenten (KVdS) eintreten müssen - unabhängig vom Umfang des Arbeitsverhältnisses oder Praktikums. Für die KVdS gilt ein vergünstigter Studententarif .

Arbeitgeber müssen sich vom Studenten oder der Studentin eine Bescheinigung darüber vorlegen lassen, dass er oder sie in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist. Für Austauschstudenten, zum Beispiel im Rahmen des ERASMUS-Programms, gilt diese Regelung nicht.

Weitere Informationen zur Beschäftigung von Studenten und Praktikanten finden Sie in unserem Beratungsblatt Beschäftigung von Studenten und Praktikanten (PDF, 292 kB)