Die harten Corona-Lockdowns für Millionenstädte machen der Wirtschaft Chinas in diesem Jahr zu schaffen. Auch wenn Einreisen aus privaten Gründen nach wie vor nicht erlaubt sind - für Geschäftsreisende gelten nun erleichterte Einreiseregeln. Die vollständige Corona-Impfung bleibt aber Bedingung für ein Visum.

Visa: Keine PU-Einladung mehr erforderlich

Bisher war in der Pandemie für Einreisen ein behördliches Schreiben ("PU Letter") notwendig, welches nur über den Geschäftspartner vor Ort beantragt werden konnte. Jetzt können China-Reisende die Visakategorie "M" für Geschäftsreisen und Montage-Einsätze bei den Konsulaten in Deutschland ohne die sogenannte PU-Einladung beantragen. Auch beim "Z-Visum", dem Arbeitsvisum für eine Anstellung bei chinesischen Unternehmen, geht es jetzt ohne. Die Visa gelten für eine einmalige Einreise und sind ab Ausstellung für 90 Tage gültig.

Was sonst noch entfällt

Vor der Abreise nach China sind jetzt statt bisher drei Corona-Tests nur noch zwei PCR-Tests notwendig. Entfallen ist auch die bislang geltende Verpflichtung, dass Einreisen aus Deutschland ausschließlich per Direktflug von Frankfurt möglich sind.

Was ist, wenn ich in China an Corona erkranke?

Bei einer Corona-Infektion besteht nur noch eine sieben Tage lang dauernde Isolationspflicht in einem vorgegebenen Quarantäne-Hotel. Die anschließende Isolation am Zielort dauert jetzt nur noch drei Tage anstelle von bisher sieben Tagen.

Unerlässlich: Informieren bei offiziellen Stellen

Angesichts der Pandemie-Lage in China können sich Einreisebedingungen schnell verändern. Unerlässlich ist es, sich frühzeitig beim Auswärtigen Amt und der Chinesischen Botschaft in Berlin  über die aktuellen Einreisebestimmungen zu informieren.