Nachdem China die Einreiseregeln für Geschäftsreisende erleichtert hat, gelten nun auch für Einreisende in die chinesische Sonderverwaltungszone weniger Auflagen: Urlauber und Geschäftsreisende müssen statt sieben nur noch drei Tage in einem ausgewiesenen Quarantäne-Hotel verbringen. Danach ist jedoch eine sogenannte "medizinische Überwachung" Pflicht. 

"Medizinische Überwachung": tägliche Tests, aber erlaubter Ausgang

Die vier Tage der "Überwachung" dürfen Einreisende zu Hause oder in einem Hotel ihrer Wahl verbringen. Sie können das Hotel auch verlassen. Nicht erlaubt sind jedoch Besuche von Orten, für die ein Gesundheitsnachweis vorgeschrieben ist - beispielsweise Fitnessstudios oder Bars.

Während der vier Tage sind tägliche Corona-Tests obligatorisch. Bei negativen Ergebnissen ist die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt, ebenso wie der Gang zur Arbeit oder zu Besprechungen. Auch Einkaufszentren und Supermärkte dürfen dann besucht werden. 

Zusätzlicher PCR-Test nach Ankunft

Aufgegeben hatte Hongkong bereits vor den Lockerungen sein bis dahin geltendes System der Flugverbote. Dieses sah vor, dass Fluggesellschaften bis zu zwei Wochen lang eine Landung in Hongkong untersagt wurde, wenn entweder fünf Einzelpersonen oder fünf Prozent der ankommenden Flugzeug-Passagiere positiv auf Corona getestet wurden. Jetzt gilt, dass alle Einreisenden am dritten Tag einen zusätzlichen PCR-Test vorweisen müssen. Und: Anstelle der Visumspflicht müssen Reisende einen QR-Code vorweisen, der die vorherige Registrierung bestätigt.

Unbedingt checken: aktuelle Einreiseregeln

Da sich die Einreiseauflagen jederzeit ändern können, ist es unerlässlich, sich rechtzeitig bei offiziellen Institutionen zu informieren - zum Beispiel auf den Websites der Region Hongkong und des Auswärtigen Amtes.