Wichtig zu wissen: Eine generelle weltweite Reisewarnung gilt nicht. Stattdessen stellt das Auswärtige Amt differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise zur Verfügung. Für jedes Reiseland informiert das Ministerium auf seiner Webseite über die vor Ort geltenden Einreisebestimmungen. 

Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht zudem eine aktuelle Liste, die alle als Hochrisikogebiete eingestuften Länder aufführt. Dazu zählen derzeit etwa die Nachbarländer Niederlande, Tschechien, Österreich, Polen und die Schweiz. Risikogebiete werden jetzt nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der "einfachen" Risikogebiete ist entfallen. 

Informationen zur Einreise aus Risiko- oder Hochrisikogebieten finden Sie in unserem Artikel  "Was jetzt bei Auslandsreisen zu beachten ist".

Frankreich verschärft Regelungen

Strengere Einreiseregelungen gelten auch in Frankreich: Für die Einreise in französisches Staatsgebiet müssen ungeimpfte Deutsche einen weniger als 24 Stunden vor der Abreise vorgenommenen negativen PCR- oder Antigentest vorweisen. Bislang durften die Testergebnisse maximal 72 Stunden alt sein. Ausnahmen gibt es unter anderem für Berufspendler. 

Wie das Auswärtige Amt mitteilt, müssen Einreisende zudem eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgeben. Den Impf-, Test- oder Genesenenstatus können Reisende in Papierform oder digital zum Beispiel über einen Eintrag in der französischen App "TousAntiCovid" oder auch in einer deutschen App ("CovPass" oder "Corona-Warn-App") nachweisen.

Grenzgänger 

Als Grenzverkehr gelten Aufenthalte in einem Hochrisikogebiet mit einer Dauer von maximal 24 Stunden. Geimpfte und Genesene sind bei der Einreise nach Deutschland im Rahmen des Grenzverkehrs von der Anmelde-, Quarantäne- und Testpflicht ausgenommen. 

Nicht geimpfte Grenzgänger müssen bei Kontrollen nachweisen können, dass sie zweimal pro Woche getestet und nicht infiziert sind. 

Zum Nachweis der Stellung als Berufspendler ist wie bisher eine Bescheinigung des Arbeitgebers erforderlich.

Für Arbeitnehmer und weitere Personen, die sich weniger als 24 Stunden im Hochrisikogebiet aufgehalten haben, ändert sich bei der Rückreise nach Deutschland damit vorerst nichts.

Quarantänepflicht

Die Quarantänepflicht gilt nicht für Reisende, die durch ein Risikogebiet gefahren sind, ohne dort anzuhalten. Ausnahmen gibt es unter anderem auch für Berufspendler und Reisende, die weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet waren. Die genauen Regelungen unterscheiden sich in den Bundesländern.

Einreise in die USA wieder erschwert

Seit dem 6. Dezember 2021 wurden die gelockerten Einreisebestimmungen der Vereinigten Staaten wieder angezogen: Als Vorsichtsmaßnahme gegen die neue Omikron-Variante haben die USA ihre Einreisebeschränkungen jetzt wieder verschärft. 

Eine neue Regelung aus dem umfangreichen Maßnahmenpaket der Biden-Regierung: Vor der Abreise muss der Fluggesellschaft ein aktueller und gültiger Impfausweis sowie für alle Reisenden ab einem Alter von zwei Jahren ein negativer Test (PCR-Test oder Antigentest) elektronisch oder in Papierform vorgelegt werden, der bei Abreise nicht älter als einen Tag sein darf - unabhängig von Impfstatus oder Nationalität. Bislang konnte der Test bis zu drei Tage alt sein.