Die in den vier Ländern ausgestellten COVID-Zertifikate werden in den Mitgliedstaaten der Union als gleichwertig anerkannt, gab die Europäische Kommission in einem Schreiben bekannt. 

Die Regierungen von Georgien, Moldawien, Neuseeland und Serbien erklärten im Rahmen der Vereinbarung, auch die Zertifikate von EU-Bürgern im eigenen Land als Nachweis über eine Impfung anzuerkennen, wenn die betroffenen Impfstoffe auch im eigenen Land zugelassen sind.

Vereinbarung reguliert freien Personenverkehr

Das digitale Zertifikat soll in erster Linie den freien Personenverkehr innerhalb der EU sicherstellen. Inwieweit die einzelnen Mitgliedstaaten das Zertifikat zusätzlich als Möglichkeit nutzen, etwa den Zugang zu Restaurants oder Veranstaltungen zu regulieren, liegt in ihrem eigenen Ermessen. 

Das gilt auch für die Zertifikate der Drittstaaten, mit denen die EU eine Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung getroffen hat.

"Ich freue mich, dass die Zahl der Länder, die sich dem EU-System anschließen wollen, weiter wächst. Mit den heutigen Entscheidungen sind 49 Länder und Gebiete auf fünf Kontinenten an das digitale COVID-Zertifikatssystem der EU angeschlossen", wird EU-Justizkommissar Didier Reynders in der Mitteilung zitiert.