Die derzeitigen Einreisebeschränkungen in Deutschland beziehen sich aktuell nur auf Reisende aus Drittstaaten sowie Virusvarianten-Gebieten. Grundsätzlich müssen EU-Bürger sowie Reisende aus Norwegen, der Schweiz, Liechtenstein und Island dieselben Bedingungen beachten wie Deutsche, die ins Bundesgebiet zurückkehren. 

Für sie gelten die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung, die Nachweispflicht für einen negativen Corona-Test, abhängig von der Risikoeinstufung des Herkunftsstaats, sowie die Quarantäne-Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes. 

Zu beachten ist, dass das Vereinigte Königreich seit 2021 zu den Drittstaaten zählt. 

Virusmutationen: Einreisebedingungen verschärft

Seit dem 30. Januar 2021 gelten neue Einreise- und Beförderungsbeschränkungen für sogenannte Virusvarianten-Gebiete. Dabei handelt es sich um Länder, in denen sich neue Mutationen des SARS-CoV-2-Virus verbreiten. Dazu zählen beispielsweise Brasilien, das Vereinigte Königreich sowie Portugal, Tschechien, Südafrika und Österreich. 

Für Personen aus diesen Ländern gilt ein Beförderungsverbot. Das bedeutet: Unternehmen im Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- oder Flugverkehr dürfen grundsätzlich keine Passagiere aus diesen Gebieten nach Deutschland befördern. Personen, die aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen wollen, ist die Einreise nach Deutschland generell untersagt. 

Ausnahmen sind für deutsche Staatsbürger, Lastwagenfahrer sowie für Berufspendler bestimmter Berufsgruppen möglich. An den Grenzen zu Österreich und Tschechien wurden Mitte Februar 2021 Grenzkontrollen eingeführt.

Hilfreiche Links

Alle Informationen zu den aktuellen Reisebeschränkungen finden Sie auf der Seite des Bundesinnenministeriums.

Eine Übersicht bietet die Bundesregierung in ihren Informationen für Reisen und Pendler.

Reisende, die aus Virusvarianten-Gebieten einreisen dürfen, müssen die Reisebestimmungen für die Einreise nach Deutschland beachten. Die Bundespolizei berät Sie bei Anfragen zu konkreten Fallkonstellationen.