Das Infektionsrisiko besteht vor allem in Innenräumen - damit bestehe auch ein hohes Risiko, sich und andere am Arbeitsplatz anzustecken und im schlimmsten Fall von Langzeitfolgen betroffen zu sein, so das BMAS auf seiner Seite.

Um das Gesundheitswesen, die kritische Infrastruktur und die Wirtschaft auch im Herbst zu entlasten, greift das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in der Arbeitsschutzverordnung auf bewährte Konzepte zurück:

  • Arbeitgeber müssen Hygienekonzepte an die individuelle und aktuelle Situation anpassen und umsetzen.
  • Beschäftigte sollen Abstand halten und Hygieneregeln einhalten. Außerdem soll für eine gute Belüftung gesorgt werden.
  • Überall da, wo andere Maßnahmen nicht möglich sind oder nicht ausreichen, gilt die Maskenpflicht.
  • Unternehmensbedingte Kontakte sollen eingeschränkt werden, Räume möglichst nicht von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden.
  • Arbeitgeber sollen die Möglichkeit von Homeoffice und Corona-Testangeboten prüfen.
  • Arbeitgeber sind weiterhin in der Pflicht, über die Risiken einer Covid-19-Erkrankung aufzuklären, über Impfmöglichkeiten zu informieren und diese während der Arbeitszeit zuzulassen.

Die neue Arbeitsschutzverordnung tritt nach Erlass durch den Bundesminister für Arbeit und Soziales am 1. Oktober 2022 in Kraft. Sie ist befristet und gilt bis zum 7. April 2023