Jeder Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, am Umlageverfahren zum "Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft (U2)" teilzunehmen. Die ist unabhängig davon, wie groß der Betrieb ist. Der Sinn des Umlageverfahrens ist es, Arbeitgeber vor zu hohen Belastungen schützen, die beim Ausfall von Arbeitnehmerinnen durch Mutterschaft entstehen können.

Umlagesatz für Minijobs wird gesenkt


Der Umlagesatz zur U2 wird nun zum 1. Juni 2019 abgesenkt: er ermäßigt sich von 0,24 Prozent auf 0,19 Prozent des Arbeitsentgelts. Der Erstattungssatz bleibt bei 100 Prozent.

Das Umlageverfahren finanziert sich durch die Beiträge der Arbeitgeber. Jede Krankenkasse legt den Umlagesatz in ihrer Satzung individuell fest. Bei Minijobs ist dies anders: Der Umlagesatz orientiert sich am Umlagesatz der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeld

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