Für Meldezeiträume ab 1. Januar 2022 meldet die Minijobzentrale nach der Anmeldung eines kurzfristig Beschäftigten unverzüglich zurück, ob eine weitere kurzfristige Beschäftigung besteht oder bestanden hat. So können Arbeitgeber sicherheitshalber nochmal überprüfen, ob die Zeitgrenzen möglicherweise doch überschritten werden.

Neuer Meldegrund 07 

Dafür wird der neue Meldegrund 07 = "Rückmeldung Beschäftigungszeiten für kurzfristig Beschäftigte" in den Datensatz Krankenkassenmeldung (DSKK) aufgenommen. 

Die Angabe erfolgt mit dem Kennzeichen "Kurzfristige Beschäftigung" im neuen Datenbaustein "Rückmeldung bei kurzfristiger Beschäftigung" (DBKB) und beschränkt sich auf die Feststellung, ob im Kalenderjahr der Verarbeitung der Anmeldung eine weitere kurzfristige Beschäftigung bestand oder besteht. 

  • Ist dies der Fall, erhält der Arbeitgeber in der Rückmeldung den Wert "1" im Kennzeichen "Kurzfristige Beschäftigung". 
  • Sofern keine Vorbeschäftigungen bestanden oder bestehen, erhält er in der Rückmeldung den Wert "0".

Da die Rückmeldung unverzüglich nach Eingang der Anmeldung erfolgen muss, können auch nur die Verhältnisse zu diesem Zeitpunkt Grundlage der Rückmeldung sein.

Meldet die Minijobzentrale zurück, dass eine weitere kurzfristige Beschäftigung bestand oder besteht, sollte der Arbeitgeber überprüfen, ob sein Beschäftigter diese in seiner Erklärung nach § 8 Abs. 2 Nr. 7 BVV angegeben hat. Hat er dies versäumt, sollten Sie ihn unbedingt erneut befragen. Denn wenn die Zeitgrenzen überschritten werden, tritt Versicherungspflicht ein.

Checkliste für kurzfristige Beschäftigungen 

Unser Tipp: Die TK-Checkliste für kurzfristige Beschäftigte hilft Ihnen dabei, alle nötigen Angaben zusammenzustellen.