In dem jährlich versandten Rundschreiben geht es darum, in welchem Verhältnis ausländische Vorsorgeaufwendungen für 2021 beim Sonderausgabenabzug geltend gemacht werden können. Arbeitgeber müssen dies bereits in der Lohnsteuerbescheinigung berücksichtigen.

Aufteilung auf verschiedene Zweige ist notwendig

Hintergrund ist die Tatsache, dass in einigen Ländern pauschale Sozialversicherungsbeiträge in Rechnung gestellt werden. Um diese sogenannten Globalbeiträge als Sonderausgaben geltend machen zu können, müssen sie in Deutschland wieder nach den einzelnen Sozialversicherungszweigen wie Rentenversicherung, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung aufgeteilt werden. 

Großbritannien nicht mehr aufgeführt

Die im Schreiben genannten Werte beziehen sich auf die Länder Belgien, Irland, Lettland, Malta, Norwegen, Portugal, Spanien und Zypern. Das Vereinigte Königreich ist erstmals nicht mehr aufgeführt. Für das Ex-EU-Mitglied gilt künftig das, was für Staaten außerhalb Europas gilt: Die Aufteilung der Globalbeiträge muss laut Finanzministerium "nach den Umständen des Einzelfalls" vorgenommen werden.