Sie können sich die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, die Sie nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz leisten, von der Krankenkasse erstatten lassen. 

Grundsätzlich gilt ein Erstattungssatz von 70 Prozent. Sofern Sie von Anfang an einen anderen Erstattungssatz - nämlich 50 Prozent oder 80 Prozent - wünschen, müssen Sie uns dies schriftlich mitteilen, spätestens mit der Erstellung Ihres ersten elektronischen Beitragsnachweises.

Änderung des Erstattungssatzes nur zum Jahreswechsel

Sie können auch später zu dem höheren oder niedrigeren Erstattungssatz wechseln, - dann allerdings immer nur zum Jahreswechsel: Bitte füllen Sie dafür die entsprechende Wahlerklärung - Höhe des Erstattungsanspruchs (PDF, 107 kB) aus und senden sie uns zu. 

Wichtig: Ihre Wahlerklärung können wir für das Kalenderjahr nur berücksichtigen, wenn sie bei uns bis zur Fälligkeit des Januar-Beitrages eingegangen ist.

Sofern Sie Ihren bisher geltenden Erstattungssatz beibehalten wollen, brauchen Sie nichts zu unternehmen. Wir berücksichtigen Ihren bisherigen Erstattungssatz automatisch weiter.

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall: Ausnahmen von der Erstattung

Übrigens: Gewähren Sie darüber hinaus freiwillig oder aufgrund eines Tarifvertrags eine längere Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, können diese Beträge nicht erstattet werden. Die Entgeltfortzahlung wegen Erkrankung eines Kindes ist ebenfalls nicht erstattungsfähig.

Alles Wichtige in kompakter Form

Weitere ausführliche Informationen haben wir in unserem Beratungsblatt Entgeltfortzahlungsversicherung (PDF, 126 kB) für Sie zusammengestellt.

Für Ihren Alltag: Umlagerechner und Arbeitshilfen

Mit unseren praktischen Umlagerechnern können Sie prüfen,

  • ob Sie am U1-Umlageverfahren teilnehmen, 
  • welcher Ihr optimaler Erstattungssatz ist und
  • wie hoch Ihr Beitrag in den Umlageversicherungen U1 und U2 sein wird. 

Wir haben außerdem weitere Arbeitshilfen für Sie erstellt: