Bereits seit 2017 können Arbeitgeber ihre Lohnnachweise an die gesetzliche Unfallversicherung elektronisch übermitteln: über ein systemgeprüftes Entgeltabrechnungsprogramm oder über eine Ausfüllhilfe wie sv.net. 

Das ausschließlich elektronische Lohnnachweisverfahren wurde 2015 beschlossen und mit einer Übergangsfrist eingeführt. Es erweitert das Meldeverfahren zur Sozialversicherung nach der Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung (DEÜV). Bis zum Meldejahr 2017 musste der Nachweis zusätzlich in Papierform eingereicht werden. Die Übergangsfrist und Erprobungsphase endete im Februar 2019. Seitdem ist allein das elektronische Meldeverfahren verpflichtend.

Obligatorischer Stammdatenabgleich

Seit Dezember 2016 müssen Unternehmen einen Stammdatenabgleich durchführen. Dieser stellt ein Vorverfahren zur eigentlichen Meldung des Lohnnachweises dar. Darüber soll sichergestellt werden, dass die übermittelten Meldungen korrekt sind.

Abgabefrist für das Meldejahr 2019

Der digitale Lohnnachweis für ein Meldejahr muss immer bis zum 16. Februar des Folgejahres übermittelt werden. Am 16. Februar 2020 endet daher die Abgabefrist für den digitalen Lohnnachweis 2019. Bis zu diesem Termin müssen alle Unternehmen die Meldung an die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse erledigt haben.

Weitere Informationen zum UV-Meldeverfahren

Weitere Informationen zum neuen UV-Meldeverfahren seit 2017 finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV. Dort finden Sie auch die Verfahrensgrundlagen, einen Erklärfilm sowie Hinweise zum Meldeverfahren für Arbeitgeber.

Weitere Informationen zu sv.net  haben wir im TK-Firmenkundenportal für Sie zusammengestellt.