Der gesetzlich festgelegte durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist eine rechnerische Größe und wird jährlich neu berechnet. Ein Expertengremium schätzt dafür jedes Jahr bis zum 15. Oktober die Höhe der voraussichtlichen Ausgaben der Krankenkassen und die Einnahmen des Gesundheitsfonds für das folgende Kalenderjahr. Auf dieser Grundlage legt das Bundesministerium für Gesundheit den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz fest. Er wird jeweils bis zum 1. November bekannt gegeben und gilt für das komplette folgende Kalenderjahr.

2019 liegt der gesetzliche durchschnittliche Zusatzbeitragssatz bei 0,9 Prozent, für 2020 wurde er auf 1,1 Prozent festgesetzt.

Der gesetzliche durchschnittliche Zusatzbeitragssatz gilt für bestimmte Personengruppen , zum Beispiel für Auszubildende mit einem Arbeitsentgelt bis maximal 325 Euro.

Kassenindividueller Zusatzbeitragssatz

Jede Kasse kann einen kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz festlegen. Er ergänzt den allgemeinen und den ermäßigten Beitragssatz in Höhe von 14,6 beziehungsweise 14,0 Prozent. 

Die Entscheidung über den TK-Zusatzbeitragssatz 2020 trifft der Verwaltungsrat der TK am 20. Dezember 2019. Danach stellen wir Ihnen die neue Beitragstabelle mit allen wichtigen Beitragssätzen und Rechengrößen im Jahreswechselportal der Techniker zum Download zur Verfügung.