In einem Beitrag für das Magazin "The Local" nennt der Experte Beispiele dafür, wie qualifizierte ausländische Kandidaten erfolgreich in Deutschland Fuß fassten, indem sie die in Stellenausschreibungen geforderten Deutschkenntnisse ignorierten. So berichtete er von einem Programmierer, der eine Absage wegen der fehlenden Deutschkenntnisse erhielt. Nachdem der Bewerber den Abteilungsleiter direkt kontaktierte, stellte er fest: Im gesamten Team wird ohnehin nur Englisch gesprochen. Er bekam den Job.

Pyak ermuntert HR-Verantwortliche dazu, neue Wege zu gehen und auf das Einfordern deutscher Sprachkenntnisse zugunsten eines höheren Recruitingerfolgs zu verzichten. "Internationale Fachkräfte mit bester Ausbildung und beeindruckenden Lebensläufen werden dadurch von vornherein ausgeschlossen. Das können wir uns in Deutschland eigentlich nicht leisten", findet Pyak.

Englisch auch im Mittelstand verbreitet

Das häufig genannte Argument, dass die Kunden des Unternehmens ausschließlich auf Deutsch mit den Mitarbeitern kommunizieren möchten, basiert nach Einschätzung des Experten eher auf Emotionen als auf Fakten. "Mittlerweile ist die englische Sprache auch im Mittelstand sehr verbreitet", so Pyak. Außerdem werde Deutsch in Stellenanzeigen auch dann gefordert, wenn Kandidaten keinen Kundenkontakt haben.

Infos der TK in englischer Sprache

Übrigens: Arbeitnehmer ohne Deutschkenntnisse können sich bei der Techniker umfassend in englischer Sprache über die Leistungen und Vorteile einer Mitgliedschaft informieren. Die TK bietet darüber hinaus zahlreiche Services für internationale Teams an. Bei Fragen steht Ihnen als Arbeitgeber wie gewohnt der TK-Firmenkundenservice zur Seite.