Nach dem von den Kabinettsmitgliedern verabschiedeten Entwurf sollen vor allem die Phasen der dualen Ausbildung aufgewertet werden, die bisher als "Aufstiegsfortbildungen" bekannt sind. Um die berufliche und akademische Bildung als gleichwertig ansehen zu können, sollen entsprechend qualifizierte Berufstätige künftig die Titel "Geprüfter Berufsspezialist", "Bachelor Professional" und "Master Professional" erwerben können.

"Der Meister wird dabei nicht abgeschafft, sondern die Verbindung mit den einheitlichen, international anschlussfähigen Abschlussbezeichnungen gestärkt", heißt es beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Vorstellung der Eckpunkte. Neben einer Mindestvergütung für Auszubildende enthält das überarbeitete Gesetz auch eine Stärkung der Teilzeitberufsausbildung und eine verbesserte Durchlässigkeit bei der beruflichen Bildung. 

Die Eckpunkte des geplanten Gesetzes sind auf der Seite des BMBF aufgeführt. Die Änderungen sollen zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.