Inzwischen hat es sich herumgesprochen: Deutschland spielt eine Vorreiterrolle im Bereich der beruflichen Bildung. Weltweit ist das Interesse am System der dualen Ausbildung groß, wie sich am Beispiel Russland zeigt: Hier werden schon 40.000 junge Leute dual ausgebildet. 

Das Projekt GOVET koordiniert seit einigen Jahren die bilaterale Zusammenarbeit im Friseurhandwerk. Dabei entwickeln Experten beider Länder durch gegenseitige Beobachtung gemeinsame Prüfungsgrundlagen.

"Es wäre doch toll, wenn alle Auszubildenden weltweit einen anerkannten Abschluss hätten, sie überall arbeiten könnten, Erfahrungen sammeln könnten und sich verbessern würden", sagt etwa Karina Küster, Auszubildende und Teilnehmerin am Friseurprojekt.

Mit zwei Filmen veranschaulicht das BIBB die praktische Umsetzung des Projekts und fordert Unternehmen in Deutschland auch dazu auf, sich an den geförderten Aktivitäten zu beteiligen. 

BIBB ruft Betriebe zu mehr Auslandsaufenthalten auf

"Rund die Hälfte der Studierenden geht während des Studiums ins Ausland und sammelt dort wichtige Erfahrungen. Von solchen Zahlen sind wir in der dualen Ausbildung noch weit entfernt. Aber wir arbeiten daran, denn Mobilität wird immer wichtiger", erklärt BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Ich wünsche mir, dass wir in Zukunft noch mehr Auszubildende wie auch ihre Betriebe für Auslandsaufenthalte während der Ausbildung gewinnen." 

Die Filme "Ausbildungsqualität gemeinsam verbessern" und "Meine Auslandserfahrung in der Ausbildung" sind auf der Internetseite des BIBB abrufbar.