Die Richtlinie wurde Mitte November 2019 verabschiedet und muss EU-weit innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten in allen Ländern umgesetzt werden. 

Mit der EU-weiten Expansion ist eine Verschärfung der Vorschriften zum Schutz von Arbeitnehmerrechten und gegen Missbrauch verbunden. Dazu gehören insbesondere die Unterrichtung, Anhörung und Mitbestimmung von Arbeitnehmern, Minderheitsgesellschaften und Gläubigern von grenzüberschreitenden Geschäften. 

Befugnisse für Behörden bei Missbrauch 

Verfolgen Unternehmen durch eine grenzüberschreitende Umstrukturierung kriminelle Zwecke oder versuchen sie, auf diese Weise nationales Recht zu umgehen, sollen nationale Behörden grenzüberschreitend eingreifen können.

Weitere Informationen zur Richtlinie sowie das Dokument im Wortlaut sind auf der Internetseite des Europäischen Rats zu finden.