Die Finanzverwaltung darf im Rahmen einer Prüfung verlangen, dass ihr nicht nur die Daten vorgelegt werden, die Unternehmen sowieso aufzeichnen oder aufbewahren müssen, sondern auch weitere Informationen. Das ist so in den "Grundsätzen zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff" (GoBD) festgelegt. 

Welche Informationen das sein könnten und wie sie aufzubewahren sind, ist jedoch vor allem kleineren und mittleren Unternehmen häufig nicht bekannt. Da die Datenträgerüberlassung dem geprüften Unternehmen erhebliche Probleme bereiten kann, stellt das Finanzministerium (BMF) dazu eine Erklärung als Hilfe bereit: die "Ergänzenden Informationen zur Datenträgerüberlassung" (28. November 2019).

Im BMF-Schreiben vom 28. November 2019 werden außerdem die GoBD neu abgefasst. Sie treten an die Stelle der Version vom 14. November 2014.